Sabrina erzählt: Erst Vollbremsung, dann Überholspur.

Shownotes

In dieser Folge ist die letzte im Bunde dran: Sabrina erzählt ihre Geschichte. Und die hat es in sich.

Vom „Schloss“ im kleinen Dorf über einen Bildungsweg mit so einigen Kurven bis hin zu einem Menschen, der ihr mit einer einzigen mutigen Entscheidung eine Tür geöffnet und damit ihren weiteren Lebensweg geprägt hat.

Sabrina berichtet von einem großen Umbruch mit 15, von ihrer Endometriose-Diagnose und darüber, wie sich komplett unerwartete Wendungen auf einen Lebensweg auswirken.

Es geht auch um Trennungen und um die Frage, ob man mit 40 eigentlich schon „angekommen“ sein muss. Wir sprechen über Träume, die man sich auch in diesem Alter noch erlauben darf; über Sabrinas Vision von einer eigenen Gärtnerei und über die Erkenntnis, dass man manchmal einfach etwas länger braucht, um herauszufinden, wer man eigentlich sein möchte.

Und natürlich lernen wir auch die Sabrina kennen, die man vielleicht nicht unbedingt erwartet: Die Frau, die Gardinen enthaart, die lieber die Finger vom Kochen lässt und eine ziemlich wilde Geschichte aus ihrer Vergangenheit auspackt.

Eine Folge über Umwege, Chancen, Menschen, die zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle auftauchen, große Träume und darüber, dass man nie zu alt ist, um sich selbst noch einmal neu zu erfinden.

*Anmerkung: Sabrina war übrigens 9 Jahre alt, als sie erfuhr, dass ihr Vater nicht ihr leiblicher Vater ist.

Transkript anzeigen

00:00:02:

00:00:20: Hallo ihr Lieben, schön dass Ihr wieder bei uns seit und eingeschaltet habt.

00:00:23: Willkommen zur Jofix mit Bums!

00:00:25: Und heute ist die letzte im Bunde, die sich vorstellt, die liebe Sabrina.

00:00:30: Aline saß auf diesem Stuhl, ich habe auf diesem stuhl gesessen Und heute ist es Sabrina.

00:00:36: Ihre Geschichte ist eine ganz besondere und sozusagen fast schon das Highlight dieser Triologie, möchte ich sagen!

00:00:43: Und wir freuen uns dass wir sie heute noch näher kennenlernen dürfen.

00:00:46: Ja

00:00:47: und eigentlich braucht Sabrina ja mal ein bisschen ne?

00:00:50: Du antwortest ja eigentlich am liebsten erst wenn es bei dir

00:00:55: gewirkt

00:00:55: hat.

00:00:56: also du denkst immer erst gerne dreimal nach bevor du dann irgendwie antwortes.

00:01:01: Jetzt hast du dafür aber keine

00:01:02: Zeit.

00:01:03: Wir fragen, Du antwortest!

00:01:05: Let's go!

00:01:06: Es wird heute ein bisschen schwer für mich.

00:01:08: Ja?

00:01:09: Brust keine Angst haben.

00:01:11: Fangen wir mal ganz locker an.

00:01:13: So wie wir schon diese Frage beantwortet haben möchten wir diese Frage auch stellen wenn du nicht hier sitzen würdest wo wärst du in diesem Moment lieber?

00:01:25: Jetzt gerade im Urlaub am Strand tatsächlich.

00:01:27: Ja, hoch

00:01:28: am Strand!

00:01:29: Da

00:01:30: burschen wir uns alle

00:01:31: einfach so schön und ich habe grad einen Sommerbedürfnis.

00:01:35: Sonst grundsätzlich immer irgendwo draußen im Garten oder so.

00:01:38: Schön.

00:01:40: Das ist wie bei uns, ne?

00:01:41: Bei dir

00:01:42: am Strand.

00:01:44: Ich bin nur woanders am Strand.

00:01:45: das tut mir leid.

00:01:46: Willst du mal hier hinkommen?

00:01:48: Nee Nee, ich bin eher so mittelmehr antepazifik.

00:01:53: Aber guck

00:01:53: mal!

00:01:54: Wir sind alle im gleichen Längengrad aber gehen immer nördlicher.

00:01:57: Ja, jetzt scheiden

00:01:58: wir uns

00:01:58: zu.

00:01:59: Mittelmeer

00:02:00: und Treffen oder?

00:02:02: Ja würde ich sagen.

00:02:03: Wir fangen in Südafrika an das finde ich ganz gut.

00:02:06: Können wir machen?

00:02:08: Und liebe Sabrina auch bei dir wollen wir mal mit einem mit ein paar Wörtern starten die wir uns überlegt haben, die wir mit dir in Verbindung bringen wenn wir an dich denken.

00:02:19: Eileen starte mal was.

00:02:21: welche drei Wörter fallen dir ein wenn du an Sabrina denkst um sie zu beschreiben?

00:02:27: Also mir fallen natürlich ganz viele Wörte ein und das ist super schwer finde ich das einzugrenzen.

00:02:31: aber als erstes fiel mir ein empathisch, unsicher unperfektionistisch.

00:02:39: Oh ja!

00:02:41: Fühlig alles passt Okay.

00:02:45: Ich glaube, ich kann mich ganz gut in andere Reihen versetzen und ich mag das auch ganz gerne.

00:02:48: Das ist mir auch ganz wichtig.

00:02:51: Genau... Ja nee, es passt alles an!

00:02:54: Bei manchen muss man das nicht konzentrieren.

00:02:56: Möchte

00:02:57: ich meine Wörter noch kurz loswerden und platzieren mit fühlend?

00:03:02: Ein bisschen empathisch.

00:03:04: Hardend?

00:03:06: Und tierlieb.

00:03:07: Ja,

00:03:07: genau.

00:03:08: Liebe Tiere!

00:03:09: Ich hadere sehr mit mir insbesondere natürlich inhaltlich und äußerlich...

00:03:13: ...was du gar nicht musst?

00:03:14: Und unsicher um das nochmal aufzugreifen bin ich auch leider sehr, ja.

00:03:19: Arbeiten wir gemeinsam?

00:03:20: Stimmt da arbeiten wir dran.

00:03:21: es kann nur besser werden.

00:03:23: Du bist schon gut

00:03:27: gemacht.

00:03:29: Danke.

00:03:29: Passt sehr, sehr gut.

00:03:31: Schön!

00:03:31: Also brauchen wir das nicht weiter zu diskutieren?

00:03:33: Du bist

00:03:34: mich böse.

00:03:35: Auch hier geht es keine Diskussion.

00:03:37: Aber dann ist jetzt gut und haben wir uns alle gut

00:03:42: beschrieben.

00:03:43: Trilogie hat gepasst.

00:03:45: Wunderbar

00:03:46: Das ist ein gutes Thema.

00:03:47: Können wir weitermachen?

00:03:49: Ist okay, wir können uns noch mal treffen.

00:03:51: Wunderbar!

00:03:53: Ich würde gerne mal kurz beschreiben oder mal ein bisschen draus vorlesen um uns die Sabrina so ein bisschen näher zu bringen.

00:04:06: Gymnasium in der zehnten Klasse verlassen damit einen Hauptschulabschluss eine abgebrochene Ausbildung und dann Berufsschule mit eins Komma Null abgeschlossen.

00:04:17: Jahrgangsbeste, Fachhochschulreife, Bachelor, Master in Wirtschaftsrecht und jetzt in der Verwaltung.

00:04:26: Das klingt nach Brüchen und auch Chancen.

00:04:29: Möchtest du dazu mal kurz was sagen?

00:04:32: Ja beide Stimmtebrüche und Chancsen.

00:04:35: Es war halt kein absolut geradliniger Weg.

00:04:37: ich liebe Umbäger und ich hab einige ja Staus die da stattfanden oder da waren umfahren und ja, genau.

00:04:50: Eigentlich gibt's dem Lebensweg wenig hinzuzufügen.

00:04:53: Der war halt einfach so.

00:04:55: Da kommen wir vielleicht noch an der einen oder anderen Channel nochmal ein bisschen genauer zu.

00:04:58: aber wir fangen einfach mal von vorne an und zwar deine ersten drei Lebensjahre.

00:05:02: hast du in einem Gutshaus gewohnt dass du das Schloss genannt hast.

00:05:07: Das klingt so ein bisschen nach Märchen

00:05:09: War es auch und ich war die Prinzessin.

00:05:11: Ehrlich?

00:05:11: Schön!

00:05:12: Na ja, also ich glaube als aus Kindesdicht hat man das mal ein bisschen anders wahrgenommen genau.

00:05:16: Ich bin hier in Magpom geboren und habe in einem sehr, sehr kleinen Dorf dann auch die ersten drei Lebensjahre verbracht und da gab's einen Gutshaus dass wir eben der Schloss genannt haben und genau... Da haben wir gewohnt und meine Oma hatte noch eine ganze Weile länger gewohnd als ich mit meiner Mutter und bin da immer gerne hin zurückgekehrt.

00:05:39: Ich fand es ganz schön.

00:05:40: Wir fahren auch jetzt immer noch jährlich ein, zwei, drei Mal dorthin ums zu besuchen und es war ganz lange mein Traum dieses Schloss wirklich einmal zu kaufen und daraus irgendwas zu machen.

00:05:51: Das ist jetzt nicht mehr unbedingt so mein Trau, weil ich mittlerweile weiß dass das nicht so realistisch ist.

00:05:56: aber ja... Es war eine schöne Kindheit in dem Sinne also zumindest immer dann auch wenn ich meine Uma noch dort besucht habe und immer noch eine schöne Erinnerung genau

00:06:05: Ganz kurz, wenn du dann auch ab und zu hinfährst.

00:06:07: Ist es denn doch im Familienbesitz

00:06:09: oder ist das noch irgendwie

00:06:10: dass der Familie von dir wohnt?

00:06:11: Überhaupt gar nicht!

00:06:12: Da wohnt niemand mehr den wir kennen.

00:06:14: Das wurde auch... Ich weiß gar nicht.

00:06:15: Es hat irgendwann mal so ein Investor gekauft und daraus ein paar Wohnungen gemacht.

00:06:21: Also wir haben da gar keinen persönlichen Bezug mehr zu irgendwelchen Menschen die dort selbst wohnen aber zu dem Dorf als solches.

00:06:27: da ist eben meine Urgroßeltern begraben und mein Opa auch, genau.

00:06:33: Aber deswegen fahren wir natürlich schon öfter hin und dieses Gutshaus ist der Mittelpunkt des Dorfes und deswegen ist das immer eine Umrundung auf jeden Fall wert.

00:06:42: Und es ist schon ein paar Jahre her da haben wir mal jemanden dort getroffen und gefragt, ob er auch noch mal reingucken können wie es davon drin noch aussieht weil's ja eingebaut worden ist und haben uns das angeguckt.

00:06:50: und ich weiß dass war für mich oh Gott!

00:06:52: Es hat mich wie einen Schlag getroffen als einfach ganz anders war als ich das noch so aus Kindheitstagen kannte.

00:06:58: Aber von außen ist es immer noch schön und die Erinnerung ist halt, glaube ich das was ein so trägt.

00:07:02: Ja

00:07:03: absolut aber heute sagt man ja so schön neu modern Patchwork kam dann irgendwie auch in dieser Zeit in dein Leben nämlich hattest du dann sozusagen einen neuen Stiefvater den du auch Vater nennst und hätte dann auch einen Halbbruder bekommen.

00:07:18: und sag mal magst du drüber reden ob dass irgendwas mit dir in deiner Kindheit gemacht hat mit dir selber gemacht hat?

00:07:24: Hat das irgendetwas mit dir verändert oder in dir verändert?

00:07:27: Ja, also ich glaube erst mal so in der Frühenkindheit bin ich ja damit auch gewachsen.

00:07:31: Das ist ganz normal war es einfach mein Vater und meinem Bruder und jetzt muss ich ein bisschen lügen, zwölf dreizehn vierzehn irgendwie so als ich erfahren habe dass meinen Vater gar nicht mein Vater ist und was das eigentlich wirklich bedeutet und dann muss das erstmal sacken und wirken.

00:07:50: Und dann habe ich ja irgendwann angefangen, Fragen zu stellen und Nachforschung zu betreiben.

00:07:54: Dann war es mir auch irgendwann wichtig zu wissen wer ist eigentlich mein leiblicher Vater und möchte und kann sich da einen Kontakt herstellen?

00:08:02: Was bedeutet das für mich?

00:08:03: Es ist schon gewissermaßen schwierig als... Kind, dann wenn man das weiß irgendwie damit umzugehen.

00:08:08: Darf ich kurz dazwischen tragen?

00:08:10: Also du wusstest wie viele Jahre lang nicht dass dein Stiefvater nicht ein richtiger Vater ist.

00:08:15: also vor zwölf bevor ich zwölfe jahre alt war wusste ich das auf keinen Fall.

00:08:18: Wie

00:08:19: alt warst denn als seine Mama mit ihm zusammengekommen?

00:08:21: meine Meine Mutter war mit ihm.

00:08:24: Ja Ich glaube sie haben geheiratet Als ich drei war.

00:08:25: also ja also im Grunde ich kenne nur als mein vater.

00:08:29: Er war immer da und

00:08:32: du hast auch nie gespürt Nein.

00:08:34: Ist da was anderes vielleicht war oder

00:08:36: so?

00:08:36: Gar nichts, also für mich hat das schon wie ein Schlag getroffen.

00:08:38: Das kann ich mir noch gut dran erinnern, wie das war und welche Situation das war als ich mitbekommen habe.

00:08:44: Oh okay!

00:08:44: Da ist irgendwas anders als in anderen Familien.

00:08:48: Ja und dann muss man das erst mal ein bisschen für sich sortieren... Und hatte die

00:08:52: Geburt deines Bruders...?

00:08:54: Hat auch nichts verändert.

00:08:55: Also

00:08:56: nee, das

00:08:56: war halt ganz normal mein Bruder.

00:08:58: Da war ich sechs, also mein Bruder sechs Jahre jünger als ich.

00:09:01: Da hab' ich das alles noch gar nicht begreifen können oder wollen, ich weiß es nicht.

00:09:06: Nee das trat also alles sehr viel später ein.

00:09:08: Das war für mich bis ich zwölf war auf jeden Fall, ich glaube sogar noch ein bisschen länger ganz normal.

00:09:15: meine Familie wie sie war

00:09:16: genau.

00:09:18: Aber mit fünfzehn gab es dann in deinem Leben einen Einschnitt der für dich ganz ganz viel verändert hat?

00:09:25: Ich hatte es vorhin schon eingangs ein bisschen rausblicken lassen in deiner Vorstellung Und du hast uns vorab gesagt, dass du nur so viel davon erzählen möchtest wie sich das für dich gut anfühlt und bitte.

00:09:40: Ja genau mit mit fünfzehn gab es schon einen ganz großen Einschnitt an meinem Leben beziehungsweise ein ganz großen Umbruch meines Lebens auf den ich wahrscheinlich erst mal auch nicht weiter eingehen werde.

00:09:55: Ich habe aber auf jeden Fall in der zehnten Klasse des Gymnasiums das Gymnasium verlassen, also dann auch mit einem Hauptschulabschluss.

00:10:03: Das war schon mal ein ganz krasser Einschnitt und ich habe da eine sehr krasse prägende Zeit erlebt die mein ganzes weiteres Leben bisher bestimmt hat und garantiert auch bestimmen wird und habe auch ein neues Zuhause gefunden.

00:10:21: Ich bin dann mit fünf Zehn ja mit meiner Oma zusammengezogen und sehr dankbar darüber Und über all das, was sie mir für mein weiteres Leben dann auch gegeben und ermöglicht hat.

00:10:38: Genau!

00:10:38: Das vielleicht zu dem Thema Umbruch?

00:10:42: Aber es kommt jemanden dann zu dieser Zeit in dein Leben der die Geschichte für dich so ein bisschen umschreibt.

00:10:49: also da ging's plötzlich nach vorne und zwar einen Vorgesetzter der dir eine Ausbildung gegeben hat, die du normal gar nicht hättest bekommen dürfen.

00:10:58: warum erzähl mal bitte?

00:11:00: Also vielleicht muss ich doch nochmal ein bisschen irgendwie den Bogen schlagen.

00:11:03: Ich bin ja in einer Zehntenklasse vom Gymnasium runter und hatte da natürlich einen Hauptschirrabschluss, das war bitter aber es ging für mich leider überhaupt gar nicht anders.

00:11:13: Ich habe zwischendurch eine Ausbildung angefangen, eine überbetriebliche Ausbildung die auch vor Ort war und die mir erstmal irgendwie ein bisschen Rahmen gegeben hat, in der ich dann leider relativ lange krank wurde.

00:11:25: Rückblickend würde ich sagen zum Glück!

00:11:28: Ich musste sie beenden.

00:11:29: Also ich hatte einfach viel zu viele Fehlzeiten und das hat in mir aber einen ganz, ganz großen und wichtigen Lebensmut gekitzelt und hervorgerufen so dass sich mich ganz aktiv beworben hat und ungefähr wusste was ich wollte oder dass ich auf jeden Fall mehr wollte und wohin in welche Richtung es die einfach gehen soll.

00:11:46: und so führte mich dann eine Bewerbung letzten Endes in den öffentlichen Dienst und zwar zu einem ganz bestimmten Menschen, bei dem ich dann im Vorstellungsgespräch saß.

00:11:58: Und wenn ich heute daran denke das ist schon ein bisschen so ah man schämt sich schon fast ein bisschen mal überlegt Was hatte man so an?

00:12:05: Wie hatte man sich so vorbereitet, wie ist man da so ran gegangen an die ganze Sache.

00:12:10: Es war schon... Also oh Gott!

00:12:11: Ich kann mir das heute gar nicht mehr vorstellen.

00:12:14: Aber wahrscheinlich war genau alles richtig, wie es war denn ich saß in diesem Vorstellungsgespräch mit natürlich oder vor einem relativ großen Gremium aber mit ihm als Vorgesetzten und er hat ja quasi meine Bewerbung zitiert und ich hatte ja noch nicht viel mit dem ich Ja genau, mit dem ich punkten konnte.

00:12:35: Aber ich hatte einen Satz in meinen Bewerbungsschreiben stehen und das war eben der Satz, dass ich will und kann.

00:12:40: Und das wollte er von mir an den Vorstellungsgesprächen nochmal hören.

00:12:44: Das habe ich ihm dann noch mal gesagt und daraufhin sagte er sofort alles klar.

00:12:47: also egal was hier alle anderen sagen Ich nehme sie auf jeden Fall Sie kriegen den Ausbildungsplatz.

00:12:52: und ich hatte diese formalen Voraussetzungen einfach nicht weil ein Realstellabschluss gefordert war und ich hätte halt keinen Realstellabschluss.

00:12:59: Und ich kann mich auch wirklich noch an die Person dort erinnern.

00:13:03: Die gesagt, nein das können Sie jetzt nicht sagen!

00:13:04: Das geht nicht und du sowieso bis zu erstmals Verfahren abwarten.

00:13:07: Heute verstehe ich das ja auch alles.

00:13:08: Da habe ich damals als gar nicht verstanden.

00:13:10: Und er hat sich da ganz so stark gemacht für mich.

00:13:12: Er hat gesagt es ist mir nichts egal auf jeden Fall kriege ich diesen Ausbildungsplatz.

00:13:18: So war das auch.

00:13:18: also nach so einer schweren Zeit und nach so eine Ausweglosigkeit und so eine Hoffnungslosigkeit, die ich dann ja auch allmählich verstanden hatte... kam da dieser Mensch in mein Leben oder ich in Science.

00:13:31: Auf jeden Fall haben wir uns getroffen, in den... In unseren Leben und er hat mir diese Chance gegeben und also auf diese Ausbildung die ich nachher auch tatsächlich absolvieren durfte und konnte und dadurch hat er mich und zwar nicht nur woflig sondern insgesamt ein ganz ganz ganz große Stück weit gerettet.

00:13:49: Also wenn ich ihn... Ich weiß, also ich denke da ganz oft drüber nach was wäre gewesen Wenn ich ihn nicht getroffen hätte oder wenn er eine andere Entscheidung getroffen hatte, oder wenn irgendwas an diesen ganzen Parametern anders gewesen wäre.

00:14:01: Also es war eigentlich der Startschuss für alles was dann...

00:14:03: Genau absolut und das sage ich ihm bei jeder besten Gelegenheit.

00:14:08: Du hast es ja vorweg genommen mehr von solchen mutigen Menschen, was für ein wichtiger Baustein dieser Mensch einfach für dich war und ist.

00:14:15: Und jetzt hast du's ja eigentlich schon angedeutet.

00:14:16: Ich hätte jetzt tatsächlich gefragt ob ihr noch Kontakt habt aber vielleicht magst du erzählen wie intensiv der Kontakt ist?

00:14:22: Oder ob ihr vielleicht auch mal über diese Themen gesprochen habt oder ob das ein oberflächlicher Kontakt ist.

00:14:26: Vielleicht magst du da kurz ein paar Sätze zu sagen?

00:14:28: Ja, also schon während meiner Ausbildungszeit hatten wir für meinen Befinden und Empfinden einen sehr, sehr intensiven Kontakt.

00:14:36: Und ich erzähle manchmal so schmunzelt davon was er eigentlich alles hat mitmachen müssen und miterleben müssen wo ich so denke.

00:14:43: also macht es eigentlich normaler Vorgesetzter Ich glaube nicht!

00:14:47: Er hat es aber gemacht.

00:14:48: Aber

00:14:48: wir reden jetzt hier nicht über bestimmte Anwandlungen.

00:14:52: Nein, nein.

00:14:53: Ich

00:14:53: wollte es nur klarstellen.

00:14:54: also wir

00:14:54: sind hier nicht von irgendwie...

00:14:55: Es war eher eine federliche.

00:14:56: Genau komplett federlich!

00:14:58: Also er hat so meinen Lebensweg gerade in Zeiten der Ausbildung nicht nur rein beruflich mitbegleitet sondern auch privat.

00:15:05: und wenn man dann wieder zu sich gefunden hat wie man dann sich so auslebt das ist ja vielleicht auf der einen Seite ganz nett und auf der anderen Seite vielleicht auch etwas aus erwachsenen Sicht sage ich mal befremdlich.

00:15:16: und das hatte alles so mitgetragen und miterlebt und mir viele sehr, sehr wertvolle Hinweise gegeben die nicht nur eben beruflicher Art waren sondern eben auch ganz normal menschlich privater und genau das war ganz schön.

00:15:32: Also von daher würde ich sagen wir hatten allein schon in der Ausbildung ein oder zu Ausbildungszeiten ein ganz... Ich sage besonderes Verhältnis also für mich ein sehr inniges Verhältnis.

00:15:42: Für mich ist es auch heute nicht selbstverständlich oder normal.

00:15:45: Ich habe das immer sehr geschätzt und auch sehr genossen.

00:15:49: Und danach, nach der Ausbildung natürlich entfernt man sich und distanziert man sich dann in irgendeiner Art und Weise.

00:15:56: Aber ich habe ihn bei wichtigen Entscheidungen gerade im Berufs- oder in den Berufswegen auch immer noch zur Rate gezogen beziehungsweise ihnen darüber informiert und gehofft dass er mir mal irgendwie ein Tipp mitgibt und es hat er immer gemacht.

00:16:09: So wie ein Mentor tatsächlich?

00:16:11: Genau!

00:16:11: Wie so einen Mentor also... und immer wenn sie die Chance geboten hat und ich vor Ort war hab ich ihn besucht.

00:16:16: das war immer sehr schön genau Und er hat mir... Wont

00:16:20: er auch da, wo

00:16:21: du die Ausbildung gemacht hast?

00:16:22: Nein.

00:16:24: Ganz im Gegenteil.

00:16:25: Lustigerweise wohnt er in der Nähe meines Geburtsortes.

00:16:29: Ach

00:16:29: wirklich?!

00:16:30: Also sozusagen in der Nieder des damaligen Schlosses.

00:16:33: und dahin hat er mich jetzt auch eingeladen weil er nämlich im Juni seinen letzten Arbeitstag hatte.

00:16:37: Das hätte ich jetzt gefraut wenn er noch aktiv

00:16:39: ist.

00:16:39: Genau als im Junier.

00:16:40: er war also Teilungsleiter einer Allgemeinverwaltung Und genau, er hatte da jetzt seinen letzten Tag und hat mich zu seiner Verabschiedung nach Hause eingeladen.

00:16:49: Nein nein es kommt erst noch.

00:16:52: Er hatte zwar schon seinen letzten tag aber die Verabsschiedung feierte er erst in august und da bin ich eingeladet.

00:16:59: Da freue ich mich schon sehr und ich habe schon ein bisschen hin und her überlegt was ich ihm schenken könnte.

00:17:03: Ich möchte natürlich nicht so viel verraten aber ich weiß auf jeden Fall dass ein sehr persönliches Geschenk wird und das ich ihn nochmal unbedingt mitgebe wie sehr er meinen Leben wirklich gerettet hat und wie viel er mir auf meinem Lebensweg mitgegeben hat.

00:17:18: Und das soll auch ein kleines Geschenk sozusagen von mir an ihnen dann werden.

00:17:23: Ich

00:17:23: mag ihn jetzt schon...

00:17:24: Ja, ich auch!

00:17:24: Das kann schon ein kleives Geschenke sein, indem wir uns ganz persönlich an den Manninnen und ihm Danke sagen

00:17:29: können.

00:17:30: Danke dass du uns Sabrina so geschenkt hast wie

00:17:31: sie heute.

00:17:32: Also ich danke eben

00:17:33: wirklich.

00:17:34: Wirklich, wirklich ganz, ganz, sehr toll.

00:17:36: Ich muss gerade daran denken Ich habe ihn letztes Jahr getroffen in einem Ort, wo ich... Also weiß ich nicht.

00:17:43: Vielleicht alle drei Jahre mal bin in einem Café.

00:17:45: da war ich auch mit meiner Oma und zufällig

00:17:49: getroffen.

00:17:50: Da hörte ich plötzlich, Frau... Also meinen Namen denke ich noch nie!

00:17:55: Und der Pfarrer, da saß er damit seiner Frau und dann hat sie uns erst mal in die Arme gefallen.

00:18:00: Ja

00:18:00: ja, das war wirklich...

00:18:04: Also ich möchte sagen es gibt wahnsinnig tolle Menschen hier im Leben auf dieser Erde und es ist ein Segen diesen Menschen zu begegnen.

00:18:11: also ich bin hochgradig dankbar!

00:18:14: Toll.

00:18:15: Ich glaube, das sollten wir so stehen lassen... Aber

00:18:17: wie machen wir denn jetzt weiter?

00:18:20: Das ist so schön!

00:18:21: Wir sind doch gerade am Anfang hier unseres.

00:18:24: Aber

00:18:24: es gibt ja sicherlich auch noch schöne Ereignisse die auch danach kommen.

00:18:27: Ja und zwar kündigte sich dann irgendwann deine kleine Maus, die gar nicht mehr so klein ist an aber bevor.

00:18:35: Von Lorette Mahr haben wir schon gehört.

00:18:38: Sie kam auch gesund wieder in der Zwischenzeit?

00:18:40: Ja, naja...

00:18:44: Das klär mir eine andere Stelle aber bevor deine Maus die nicht mehr so klein und mausig ist sondern schon sehr groß ist,

00:18:50: sich an der Ratte ist teilweise entschuldige.

00:18:55: Hast du mit zwanzig die nächste Vollbremsen bekommen und zwar im Hinblick auf die Gesundheit?

00:18:59: denn du hast und das trifft viele Frauen die Diagnose endometriose bekommen und den Satz dazu, wenn sie Kinder haben wollen warten Sie nicht allzu lange.

00:19:13: Was macht so ein Satz mit einer zwanzigjährigen Frau oder eine zwanzigerjährige sehr jungen Frau?

00:19:20: Die vielleicht noch zu dem Zeitpunkt und vor allen Dingen jetzt mit dieser Ausbildungsgeschichte noch wahrscheinlich gar nicht eine Kinderdachte zu dem Zeitpunkt nehme ich mal an.

00:19:30: Richtig,

00:19:30: denn ich habe ja gerade erst angefangen irgendwie wieder zu leben und das Leben zu verstehen und vorwärts auch tatsächlich zu leben.

00:19:37: Und genau, ich werde es nicht vergessen dass ich aus der vollen Akkuse erwachte und der Arzt irgendwie neben mir stand und ich im Delirium dann eben verstand sie waren Kinder dann aber zack-zack.

00:19:47: Das hab' ich also gar nicht begriffen.

00:19:50: Entschuldigung,

00:19:51: welche Operation?

00:19:52: Ach so, entschuldigung.

00:19:53: Ja genau ich hatte eine Bauchspegelung denn ich hatte schon sehr lange wirklich starke Beschwerden.

00:19:58: also ich hatte wirklich krasse Unterlapsschmerzen die eben irgendwie nicht mehr zu händeln waren irgendwie und ich weiß das meine Gönäkologin Mir ausstelle ich so richtig glaubte und mir deswegen eine Bauchspiegelung reindrückte am dritten Ersten.

00:20:10: Das werde ich nicht vergessen, Quatsache Wessner habe ich schon gedacht.

00:20:12: Aber ich hatte schon gemerkt dass die irgendwie gedacht hat das ist alles nicht so stumm was ich ja da erzähle.

00:20:17: aber es war leider nicht so.

00:20:18: Es stimmte schon alles.

00:20:19: Genau dann hatte ich eine Bauspiegelung und aus der bin ich mit einer folgen Akkuse erwacht oder aus einer vorigen Akkose erwacht.

00:20:25: Und dann sagte meiner Arzt dass sich eben Ändomitriose hätte und es mit dem Kinderkrieg schwer werden könnte.

00:20:32: Ja und das waren erst mal die Infos mit denen ich ... zu leben hatte und es war ein bisschen schwierig, weil ich mit dem... ... Kindsvater damals, jetzt müsste ich lügen.

00:20:39: Ich glaube vier Monate ungefähr erst zusammen war.

00:20:43: Mit

00:20:43: zwanzig?

00:20:43: Ja genau!

00:20:45: Und dann habe ich, also heute kann ich darüber schmunzeln.

00:20:49: Ich glaub das war alles da gar nicht zum Schmunzling.

00:20:50: Da hab' ich zu ihm irgendwann gesagt bis dass alles so in mir gesackt ist und ich das alles realisiert hab', habe ich dann gesagt ja du also Hast du ja jetzt gehört, ich muss jetzt Kinder kriegen oder ein Kind kriegen?

00:21:00: Hopp, hopp.

00:21:00: Wenn nicht jetzt von dann...

00:21:01: Genau!

00:21:02: Also entweder machst du das jetzt mit mir, wenn nicht dann musst du mir relativ schnell sagen weil da muss ich mir jetzt jemand anderes suchen und es dauert ja auch noch mal bis sehr dann soweit ist.

00:21:08: Und so

00:21:09: bin ich dreißig und dann ist das Leben vorbei.

00:21:11: Richtig gaga!

00:21:13: Und ähm... Er hat gesagt, jo ok.

00:21:17: Hat er gleich eingewilligt.

00:21:18: Er hat gar nicht herweise, ja.

00:21:20: Krass!

00:21:20: Und er hat natürlich trotzdem mich gleich geklappt.

00:21:23: Es hat noch mal so eineinhalb, zwei Jahre ungefähr gedauert und mit zwanzig war ich dann schwanger.

00:21:32: Natürlich alles viel früher als geplant.

00:21:33: Ich habe das auch ganz anders vorgestellt natürlich.

00:21:37: Aber trotzdem gewollt?

00:21:38: Natürlich total gewollte.

00:21:39: Ich wusste immer dass ich Kinder haben möchte unbedingt und diesen Wunsch wollte ich mir unter keinen Umständen entgehen lassen.

00:21:44: Dann eben früher und anders als gedacht Und ich kann immer wieder sagen, es war das allerbeste, was mir hätte passieren können.

00:21:52: Dass im Jahr ist meine Tochter geboren worden.

00:21:55: Es war hervorragend!

00:21:57: Du hast die Fachoberschule Hochschwange abgeschlossen?

00:22:02: Ja.

00:22:02: Mit

00:22:02: sehr guten Noten und ...

00:22:05: Hochschwanger?

00:22:07: Ja, genau.

00:22:07: Ich habe nach der Ausbildung noch kurz gearbeitet und dann wusste ich auch schon, dass ich noch ein bisschen mehr machen möchte und mehr erreichen will und habe eine Fachoberschule gemacht und wurde währenddessen schwanger genau.

00:22:16: Und ja, ich kam mich auch noch gut an meine mündliche Prüfung in VWL erinnern, in der ich hochschwange war und ich hatte in einer Konsultation davor meinem damaligen VWR Lehrer gesagt, jaja also am Tag da mündlich die Prüfungen wäre auch dein Entbindungstermin.

00:22:30: aber einfach nur so Spaß!

00:22:33: Und ich wusste ja gar nicht, was ich damit anrichte.

00:22:35: Und er hat das für Barbara Münze genommen und hat es irgendwie auf den Prüfungsgremium während meiner möglichen Prüfung gesagt, dass man ein Bildungstermin da wäre.

00:22:41: Ich hatte natürlich eine Tasche dabei mit meinem Zeug und dann sagte er, das wär die Klinik-Tasche!

00:22:47: Ja, ich kann schon sagen, jetzt habe mich schon so in die Scheiße manövriert... Ich habe wirklich eine sehr, sehr gute mündliche Berufung abgelegt und ich weiß nicht ob es wegen der Leistung war oder weil er dachte, ich bin eigentlich auf dem Weg ins Krankenhaus.

00:22:58: Nein!

00:22:59: Wegen der Leistungen.

00:23:00: Ja, ich hoffe natürlich also das tut mir sehr leid dass ich da irgendwie einen falschen Eindruck erweckt hab.

00:23:06: Ja genau und nachdem Abschluss der Verhoberschule ist dann meine Tochter geboren.

00:23:11: mein größtes Glück.

00:23:12: ja

00:23:13: wir können sie eigentlich glaube ich vorwegnehmen.

00:23:15: ihr seid jetzt jungen Eltern geworden und hat zum Glück geklappt Aber ihr seid ja heute nicht mehr zusammen und ihr habt euch getrennt, als deine oder eure Tochter in dem Fall dann in die Schule gekommen ist.

00:23:28: Beziehungsweise schon an der Schule war und seid ihr noch auseinandergezogen?

00:23:31: Hat das irgendwas mit dir gemacht, mit euch, mit euren Familien?

00:23:34: Wie läuft es heute?

00:23:35: Vielleicht kannst du das kurz zusammenfassen weil ich glaube, dass interessiert auch viele Leute wie das denn so lief.

00:23:39: Und vielleicht noch kurz die eine Nachfrage dazu.

00:23:42: Meinst Du's hat was damit zu tun gehabt, dass Ihr so junger Eltern geworden seid Oder wäre das vielleicht auch mit dreißig passiert?

00:23:49: Ja, das ist natürlich schwierig zu sagen.

00:23:50: Vielleicht wäre es auch mit dreißig passiert.

00:23:54: Wir als Eltern oder als Paar sind ja irgendwie... Also ich sage das immer aus meiner Perspektive heraus und irgendwie ein bisschen miteinander erwachsen geworden.

00:24:03: Aber vielleicht sollte es doch einfach so sein.

00:24:04: also wir hatten ein gutes Verhältnis und natürlich macht das auch was wenn man sich als Eltern trennt.

00:24:13: Es macht glaube ich mit jedem einzelnen etwas mit dem Kind natürlich auch.

00:24:19: Und ich glaube, das Optimum ist natürlich immer, dass man einfach als Einer zusammen bleibt.

00:24:23: Wir haben uns für einen anderen Weg entschieden und wir haben auch den bestmöglichsten Weg für uns gefunden und haben daran immer gearbeitet.

00:24:33: Das kann man sehr vertiefend darstellen.

00:24:34: Ich glaube es würde jetzt wahrscheinlich den Rahmen sprengen.

00:24:37: Es könnten wir gerne mal extra besprechen.

00:24:39: Unbedingt!

00:24:40: Du bist nicht die

00:24:41: Einzige?

00:24:41: Nee genau eben.

00:24:47: Wir haben einen sehr guten Draht miteinander und da bin ich absolut dankbar.

00:24:50: Ich schätze ihn, ich schätze seine Familie sehr.

00:24:53: Ich bin sehr dankbar dass wir uns gut verstehen oder uns über unser Kind gut vereinbaren können und unterhalten können Und das es da keinen Zwist gibt oder sonstiges sondern Genau dass wir einfach fein miteinander sind.

00:25:07: Das klingt sehr gut

00:25:09: schön

00:25:09: so soll's sein.

00:25:10: ja Optimum

00:25:11: Ja sehr gut Hab ich Glück gehabt, muss ich auslangen.

00:25:15: Das ist leider nicht immer so.

00:25:17: Aber dazu können wir tatsächlich noch mal zu einem späteren Zeitpunkt sprechen.

00:25:22: Sabrina, du nennst dich selbst Vollzeitestätin und dein Traum ist eine eigene Gärtnerei!

00:25:27: Ja... Wie sieht die aus?

00:25:32: Die hat viele große Gewächshäuser, die hat ein riesengroßes Feld.

00:25:36: Die hat einen wunderschönen Verkaufsraum!

00:25:39: Die hat Veranstaltungsfläche in alten Gewächsheusern... ...die ist inmitten der Natur, hat ganz viele Tiere auch mit auf dem Grundstück und die ist halt einfach mit Liebe gefüllt und Visionen Und es ist ein richtiger Place to be.

00:25:59: Jetzt

00:26:00: fühle ich mich schlecht.

00:26:02: Ich fasse mal kurz für die Hörerinnen und Hörern zusammen, weil wenn ihr alle drei Folgen gehört habt, stellen wir fest, also Sabrina will jetzt ein großes Grundstück in die Gärtnerei ganz viele Tiere und zwar auch noch die, die keiner will ... Ja, und Elisabeth will ja das Beach House in Kappstadt.

00:26:18: Und wie gesagt Sabrina Di Gerdnerei mit dem gnaden Hof?

00:26:23: Ich bin ja nun mal offensichtlich sehr gewöhnlich mit meinen Wünschen hier in Schwerin-Alt werden und so ein kleines Haus.

00:26:29: Es ist alles gut so wie es ist, mag immer keiner hören!

00:26:33: Langweilig langweiligt... Was machen wir denn nur?

00:26:39: Wir verfolgen unsere Träume.

00:26:40: Das ist gut.

00:26:42: Wir fragen erst mal an, uns am Strand zu treffen.

00:26:46: Auf diesen Länder kommen wir ja schon mal.

00:26:48: Na

00:26:48: ja!

00:26:49: Wir müssen auch noch den Strand finden, wo wir uns dann treffen.

00:26:51: Das fangen die Stadt ja an.

00:26:52: Es kann das schon festgelegt werden.

00:26:53: Ansonsten schalten wir uns dazu

00:26:55: und dann besuchen wir jeweils die Träume der anderen.

00:27:00: Ich finde das jetzt gar nicht so schlimm.

00:27:04: Du hast einen Satz gesagt, der hängen bleibt und zwar hatten wir das auch schon in einer unserer ersten Folge.

00:27:11: Du bist noch auf der Suche nach dem Leben, dass sich wirklich für dich richtig anfühlt.

00:27:15: Die meisten Menschen – auch vor allen Dingen Frauen kann man glaube ich sagen trauen sich das Mist.

00:27:20: Vierzig gar nicht sozusagen!

00:27:23: Ist das schwer auszuhalten oder ist es auch eine Form von Freiheit, das so nochmal auszudrücken und auch das zu fühlen?

00:27:31: Ich glaube sowohl als auch.

00:27:33: Also ich kann irgendwie nicht von mir abstreifen dass ich denke naja mit vierzig was soll ich da jetzt noch an Träumen haben?

00:27:41: Wie soll sich das alles noch entwickeln?

00:27:42: wie soll das gehen?

00:27:42: dafür bin ich irgendwie schon viel zu alt und auf der anderen Seite geht's richtig los?

00:27:45: Ja genau!

00:27:46: Auf der anderen seite denke ich auch schon.

00:27:48: Man ist einfach nie zu alt um seine Träume zu verwirklichen.

00:27:52: Ich glaube, da sind die Menschen wahrscheinlich auch verschieden und durch meine Lebensgeschichte oder meinen Weg bisher habe ich wahrscheinlich auch relativ spät verstanden oder begriffen was mich vielleicht ausmacht.

00:28:05: Wer ich wirklich bin, wer ich auch sein möchte und wohin nicht möchte und das alles braucht ein bisschen Zeit sich zu entwickeln und sich zu setzen und deswegen bin ich vielleicht mit vierzig noch gar nicht da angekommen wo vielleicht andere schon sind.

00:28:17: auf jeden Fall glaube die Gabe, Visionen weiterhin zu haben und irgendwie versuchen mein Leben danach auszurichten.

00:28:26: Ob es klappt oder nicht ist vielleicht ja nur Frage aber genau ich.

00:28:30: also wenn ich mich entscheiden müsste würde ich sagen das ist schon eine Form von Freiheit Träume zu haben Und versuchen sein Leben nach auszurechnen.

00:28:37: Das steht einem ja auch wunderbar zu und ich denke mal die Umwege die du genommen hast das müsst ihr auch wieder ausgleichen.

00:28:42: Ja, eben.

00:28:42: Das ist

00:28:43: ja ganz normal.

00:28:43: Muss er jetzt auch mal straight ganz nach vorne gehen?

00:28:45: Andere

00:28:45: die gerade nicht mit achtzehn oder so durchgezogen haben und mit fünfundzwanzig schon da sind, wo du vielleicht viel später warst das musst du dir jetzt ja auch irgendwie wiederholen finde ich.

00:28:55: Genau richtig.

00:28:56: Also von daher

00:28:57: weiter so.

00:28:57: Das kommt auch.

00:29:03: Auch wir wollen jetzt nochmal über Anekdoten Sabrine ein bisschen näher kennenlernen.

00:29:09: Und zwar haben wir auch, wie die in den vergangenen beiden Folgen eine Geschichte, die wahr ist und eine, die falsch ist.

00:29:19: Aline?

00:29:20: Fangen mal an!

00:29:21: Ich fange mal an oder?

00:29:22: Also ich weiß ihr könnt es euch kaum vorstellen aber selbstverständlich ist das

00:29:27: die richtige

00:29:28: Geschichte, Auch wenn ihr es euch nicht vorstellen könnt, weil Sabrina ist ja nur jetzt hier die Mama, die auf jeden Fall Vollblut für ihr Kind da ist und ihr würde sowas nie passieren.

00:29:42: Aber ich schwöre euch!

00:29:44: Ich würde niemals lügen.

00:29:46: Und zwar würde ich jetzt mal eine Anekdote berichten dass Sabrina Krankenhaus selbst... Was heißt selbstverständlich?

00:29:53: Also sie hat ihr Kind im Krankenhaus zur Welt gebracht und ist dann ein Tag nach der Geburt Überwachungsstation, Aufwachsstation, aufwachstation sagt man nach einer OP.

00:30:05: Ich sage jetzt mal über Wachungsstationen der Babys gegangen oder zu dieser Station und hat ihr Kind geholt um es natürlich zu sich zu holen.

00:30:13: und eine Schwester wie sie denn darauf hin dass das doch nicht ihr Kind sei?

00:30:18: Es ist nicht aufgefallen.

00:30:20: also hat sie gedacht na gut dann gucke ich mal welches dann passt und zum Glück irgendwann hatte sie mal das Richtige in ihrem Arm.

00:30:29: Es ist aber auch eine Möglichkeit, dass Sabrina sehr gerne sehr viel und sehr außergewöhnlich kocht.

00:30:36: Oh ja!

00:30:36: Und dass sie in den Zwanzigern, in ihrer ganzen Umbruchsphase sich entschieden hat ich mach mal ein Imbiss auf um mir was dazu zu verdienen während des Studiums und der Ausbildung.

00:30:52: Ja jetzt könnt ihr mal raten welche Geschichte war und welchen.

00:30:55: falsch es So, wir kürzen es ab.

00:31:06: Sabrina?

00:31:07: Löse auf bitte!

00:31:08: Also

00:31:09: selbstverständlich koche ich richtig, richtig gern und viel und habe natürlich einen Impus aufgemacht.

00:31:17: im Leben nicht

00:31:20: in your dreams.

00:31:22: Wir waren doch gerade bei Trollen, oder?

00:31:23: Genau.

00:31:24: Also nein... Ich hasse erst zu kochen ist wahrscheinlich auch zu viel gesagt.

00:31:28: Ich kann es einfach nicht und das überfordert mich und das nervt mich auch.

00:31:31: Nein auf gar keinen Fall!

00:31:33: Ich würde das gerne können aber das gehört nicht zu dem was mir mitgegeben worden ist.

00:31:40: Aber ich habe tatsächlich fast mein Kind im Erkrankungsvertausch.

00:31:44: Das ist wirklich höchst eigentlich fast schon unangenehm Aber das war an der ersten Nacht.

00:31:50: Es war eine sehr schwierige und lange Geburt, deswegen war mein Kind auf der Überwachenstation.

00:31:55: Ich weiß gar nicht mehr wie man es genannt hat.

00:31:57: Auf jeden Fall wurde sie dort von den Hebammschwestern überwacht.

00:32:00: Und ich konnte die Nacht nutzen um zumindest zu versuchen durchzuschlafen.

00:32:04: Das gelang mir nicht ganz und ich werde nicht vergessen wie ich nachts aufwachte und dachte irgendwas ist anders.

00:32:11: Ich bin erst Mutter.

00:32:13: Das war nicht richtig, das habe ich komplett übermandt und ich war körperlich solidiert.

00:32:17: Ich kam kaum vorwärts aber es war mir ganz wichtig dorthin zu gehen wo ich mein Kind zuletzt abgestellt hab.

00:32:23: die lagen ja damals so in... ich weiß nicht wie es heute ist, in so Glaswegen.

00:32:27: Da war auch so ein Zettel dran wie die Kinder heißen Aber das war nachts und dunkel.

00:32:33: Den ersten Glas waren genommen, wo ich mein Kind auch hingestellt hatte... ...und habe mich gequält, wieder über den Flut zurück zu meinem Zimmer dieses Kind zu schieben.

00:32:40: Ich hab da überhaupt nicht... Na klar, hab ich da einmal reingeguckt!

00:32:42: Das weiß ich schon noch aber nicht so intensiv.

00:32:46: Und irgendwann rief mir dann jemand her.

00:32:48: Frau, sowieso?

00:32:49: Das ist nicht ihr Kind!

00:32:52: Aber hat es süß ausgesehen?

00:32:53: Ja, ich glaub schon.

00:32:56: Ich dachte, nee, nein!

00:32:57: Und dann hat sie gesagt, die hatten das Kind extra ein bisschen weggenommen weil sie so viel gespuckt hatte und dann haben Sie sie gepuckt und gesondert überwahrt... Dann habe ich sie aber auch die ganze Nacht bei mir behalten, also ganz dicht am Arm und auf meinem Bauch.

00:33:10: Und so hab' ich gar nicht mal losgelassen.

00:33:11: Also das war wirklich schön!

00:33:13: Aber es hätte auch schief gehen können, sag' ich ab und mal zu meinem Kind sei froh, dass wir den Weg nach Deutschland gefunden haben.

00:33:21: Wer weiß wo du gelandet wärst?

00:33:22: Richtig's

00:33:23: wäre traurig.

00:33:25: Ja, ja

00:33:26: super.

00:33:28: Wir möchten dich noch näher kennenlernen... ...und auch dich möchte ich jetzt fragen was ist dein Splin?

00:33:36: Ich habe einen.

00:33:38: Und zwar muss alles, wenn ein Besuch kommt, zu hundert-einz Prozent sauber sein und am aller aller aller liebsten enthaare ich die Gardinen.

00:33:45: Alles zometisch?

00:33:47: Wie machst du das?

00:33:49: mit den Händen oder mit Fusselbürsten?

00:33:51: Richtig aufwendig!

00:33:53: Das macht

00:33:54: kein normaler Mensch.

00:33:55: Nein, ich bin auch nicht normal.

00:33:56: Definiere Besuch

00:33:57: also... egal

00:33:58: wer kommt.

00:33:59: Also es ist für mich höchst anstrengend, wenn jemand unangekündigt kommt.

00:34:03: Ich habe keine Chance die Garnien vorher zu ändern.

00:34:05: Aber hast du die Fusslohrolle nicht immer bei dir?

00:34:07: Naja

00:34:07: sie steht in Raumweite.

00:34:09: Sie steht schon parat.

00:34:10: Das ist jetzt nicht so dass ich nie einen im Haus hätte aber ich muss die Zeit

00:34:12: haben.

00:34:13: Du möchtest ein Handwerksgürtel haben wo die dann

00:34:15: nicht drinsteigen.

00:34:15: Zack, zack, zuck, zUCK!

00:34:16: Die Fusslinge ist einfach schnell rüberrollen.

00:34:18: Ja

00:34:19: Also, das ist wirklich ein Spling.

00:34:21: Aber eine Frage ist schon aufgefallen, dass Besuch gesagt hat... Liebe Sabrina's, es tut mir leid, dass ich das jetzt hier mal anmerken muss.

00:34:28: Es ist so ekelhaft!

00:34:30: Ich

00:34:31: habe einen Fussel an der Gardine gesehen.

00:34:32: Nein, ich komme nicht wieder und es übermand mich mit Ekel.

00:34:36: Es hat noch keiner gesagt, wenn jemand keine Hunde zu Hause hat, dann mag man das vielleicht nicht.

00:34:41: Ja, aber

00:34:41: springt er bis oben an die Gardinstange?

00:34:43: Nee, nee, aber da reibt sich schon Textilfreund.

00:34:47: Er reibt sie schon so ein bisschen.

00:34:50: Aber ich kann das verstehen!

00:34:51: Ich hab ja auch Haustiere... Man hat immer das Gefühl A, dass es riecht und dass die so haaren.

00:34:59: Es ist halt so, sie haren mehr als Menschen.

00:35:02: Ja

00:35:02: klar!

00:35:04: Möchtest du auch unterschreiben?

00:35:06: Okay lass uns das mal so stehen...

00:35:08: Hier ist noch nicht eingefallen, dass ich mit einer Fusselbürste immer anfähle.

00:35:11: Sei froh.

00:35:12: Nicht jeder braucht diesen Splien.

00:35:14: Ich kann schon gar nicht aussprechen

00:35:16: oder es sind einfach dunkle Gardine die man anlegen muss.

00:35:19: Auf jeden Fall andere.

00:35:20: Oder man hat keine Haustiere wie wir.

00:35:21: Ich hab gar keine Gardinen.

00:35:24: Auch du!

00:35:24: Du

00:35:25: hast so viele Möglichkeiten, um dich einfach auch für diesen Stress zu entglieden.

00:35:29: Ja, ich muss das

00:35:29: jetzt mal überdenken.

00:35:31: Wie sieht's aus Sabrina?

00:35:33: Was hast du immer in deinem Kühlschrank?

00:35:35: Was finden wir da?

00:35:36: Ich habe immer Joghurt.

00:35:37: Eins Komma Fünf Prozent Fett im Kühlchrank.

00:35:40: Mit Laktose?

00:35:42: Mit Lactose.

00:35:42: Okay ja, der ist wichtig.

00:35:44: Drei Komma fünf Prozent mag ich nicht.

00:35:46: Also,

00:35:47: ich brauche beim Milch.

00:35:48: Griechischen

00:35:48: Joghurt mit zehn Prozent?

00:35:49: Ja,

00:35:49: hab' ich gerade auch geglaubt.

00:35:54: Okay... okay das war's schon.

00:35:58: Joghurts findet man immer super!

00:36:00: Womit kann man dich ärgern?

00:36:03: Mit Unehrlichkeit.

00:36:06: Verstehe ich.

00:36:07: Wommit kann man dir eine Freude machen?

00:36:10: Mit Zeit und Aufmerksamkeit.

00:36:14: Bekommst du die genug von

00:36:15: uns?!

00:36:16: Das ist schön.

00:36:17: Ihr macht mir eine Freude.

00:36:18: Siehst du?

00:36:19: Wir sind schon mal von dabei.

00:36:23: Und jetzt hast du ja gesagt, dass du mit dem Kochen so... das ist so ne schwierige Kiste!

00:36:28: Aber wenn Du denn was kochst, weil irgendwas musst Du hier auch essen und auch Deine Tochter muss satt werden und auch dein Partner muss sott werden.

00:36:34: also Was kochste denn am liebsten?

00:36:38: Wasser?

00:36:40: Für dich?

00:36:41: Es

00:36:41: sei aber schade zu Hause.

00:36:43: Ja, es ist

00:36:44: gut.

00:36:45: Gemüsebrühe

00:36:46: Ja, da musst du dann selbst zusehen.

00:36:47: Das Wasser kocht sauber.

00:36:48: Dann

00:36:49: wird das übergossen so in Terrien oder so?

00:36:52: Nein,

00:36:52: also für Fastfood und Fertig-Essen bin ich überhaupt nichts zu haben.

00:36:56: Also ich kühle mich schon irgendwie mal um was hinzuzaubern aber in den seltensten Fällen schmeckt es.

00:37:01: Also können wir davon ausgehen dass du einen Partner an deiner Seite hast der die Kochlöffel...

00:37:08: Schwingt, Gott sei Dank.

00:37:10: Gerne

00:37:10: schwingt vor allen

00:37:11: Dingen!

00:37:11: Gerne, er macht das auch richtig gut und ich bin sehr dankbar.

00:37:14: Ich danke dir sehr.

00:37:14: Falls du das jetzt hier hörst und das wirst du hoffentlich hören...

00:37:17: Grüße gehen raus!

00:37:18: Danke dass du Sabrina satt machst.

00:37:20: Genau,

00:37:21: da kannst du mich alle melden.

00:37:22: War das drei Eurespeed-Datings dann am Anfang?

00:37:24: Kannst Du

00:37:24: kochen?!

00:37:25: Eigentlich gar nicht.

00:37:26: Nee, nee, nee.

00:37:27: Und ich glaube, ich sollte mal mal legen, ich glaube ... Er hatte auch keine Ambitionen dazu und konnte ... Also er hat dich nicht bekocht?

00:37:33: Am Anfang?

00:37:34: Nee, er hatte sich.

00:37:35: der erste Dell bestand daran, dass ich einen Käsebrot bekommen habe.

00:37:38: Der hatte sich das anders vorgestellt und hat gedacht ... Ich dachte, es läuft ja anders.

00:37:43: Ja,

00:37:43: genau.

00:37:43: Und dann ... sorry.

00:37:45: Dafür

00:37:46: kannst du ein bisschen andere Dinge ganz gut?

00:37:47: Das

00:37:48: Garnienenthan zum Beispiel

00:37:50: oder Kronleuchter.

00:37:51: Gut weiter geht's!

00:37:53: Kron-Leuchteenthan.

00:37:57: Du weißt was ich meine.

00:37:58: So

00:37:59: reicht jetzt.

00:38:01: Abschließend wollen wir noch mal von dir wissen.

00:38:04: Ich hab mich nackig gemacht, also so ein bisschen...

00:38:08: Also jetzt reicht's!

00:38:10: Warum sage ich das immer?

00:38:11: Ja weiß ich nicht.

00:38:11: Das stimmt ne?

00:38:12: Das sag' ich ja immer.

00:38:13: Du weißt nicht wie sie

00:38:15: das immer sagt, das sage ich immer.

00:38:17: Sie sagt

00:38:17: es doch gar

00:38:18: nicht, das stimmt nicht.

00:38:21: Wir beide haben unser Geständnis abgelegt.

00:38:25: Möchtest du was dazu sagen?

00:38:26: Etwas Verruchtes aus der Vergangenheit Was doch keiner weiß, keiner kennt.

00:38:34: Was geht vielleicht noch nicht mehr wissen?

00:38:36: Oha!

00:38:38: Ja, vielleicht hat ich da einiges.

00:38:40: Da muss man natürlich überlegen... Ist es

00:38:44: auch was Kriminelles?

00:38:48: Damals war's vielleicht noch Kriminerlles.

00:38:52: Jetzt sind wir gespannt.

00:38:53: Komm, hau raus.

00:38:56: Ich bin früher gerne zu Goers gefahren.

00:39:00: Ich fand das ganz toll.

00:39:01: Das war auch immer so im Umkreis von unserem Ort auf den Dörfern, genau!

00:39:06: Und irgendwann habe ich gedacht, da hab' ich zu meinem damaligen Freund gesagt, weißt du was?

00:39:10: Also eigentlich, kurz bevor es anfing... Eigentlich können wir doch mal als irgendwie auch mal so Gras kaufen und dann können wir noch mal küssen.

00:39:20: Da hat er schon gesagt, ja meinst du wirklich?

00:39:23: Ja klar.

00:39:25: Können wir doch machen.

00:39:26: Dann haben wir das gemacht Wo und wie wir uns das da beschafft haben.

00:39:31: Und der hat schon zweimal gefragt, seid ihr euch wirklich sicher?

00:39:34: Ja natürlich klar!

00:39:37: Ich werde nicht vergessen dass um Null Uhr die Goa begann und der Opener von der Band Sun Project gespielt worden wäre, die ich sehr gerne gesehen hätte.

00:39:50: Ich weiß es nicht.

00:39:51: Es war auf jeden Fall kurz vorher, da hatten wir uns diese Zeug gekauft und haben im Auto.

00:39:54: Da haben wir überlegt, wie macht man das eigentlich?

00:39:56: Und dann hat er keine Ahnung gehabt, wie man das irgendwie verarbeitet.

00:40:06: Dann haben wir das irgendwie geraucht und nichts gemerkt.

00:40:09: Dann müssen wir wahrscheinlich noch was rauchen.

00:40:11: Ja, dann haben wir noch etwas geraucht.

00:40:13: Oh Gott!

00:40:14: Und dann habe ich aber gemerkt dass das sehr komisch ist... Also ich war so zwei Personen in mir.

00:40:21: Ich habe mich beobachtet und gemerkt, wie ich plötzlich lachen musste ohne dass ich wusste warum ich lach.

00:40:26: Und das war ein ganz merkwürdiger Zustand der mich gar nicht völlig gestimmt hat sondern sehr in Panik versetzt hat und zwar so sehr in panik dass sich damit gar nicht klar kam.

00:40:35: Ich habe mich hundselern gefühlt.

00:40:37: So schlimm, dass mein freund mich dann... ...mein damenliger Freund zu denen Sanis gebracht hat und die Sanis... das weiß ich tatsächlich noch, dass sie erblächelt haben gesagt haben.

00:40:46: Das ist ja ganz normal hier aus der Nagoa und so.

00:40:48: Oh Gott!

00:40:49: Ja wusste ich gar nicht Und da könnte man halt nichts machen, müsste man einfach nur abwarten bis die Wirkung nachlässt.

00:40:54: Und es war aber sehr schwer für mich auszuhalten Nach Damit zu gebracht, dass mein damaliger Freund mich in seinem Auto.

00:41:02: Wir haben das Event verlassen und er hat mich dann in seinem auto durch die Weltgeschichte gefahren die ganze Nacht weil das für mich der angenehmste Zustand war mit dem ich gut klarkam.

00:41:12: Konnte er denn noch fahren?

00:41:13: Ja ja also der hat da überhaupt gar nicht gemerkt.

00:41:15: wahrscheinlich habe ich das alles geraut Ich weiß es als gar nicht

00:41:19: mehr.

00:41:20: Also was hat das alles nachgelassen?

00:41:21: wie lange ...

00:41:24: Das war ganz schlimm Und ich hatte damit wirklich lange zu tun, also mit diesem Wirkung und diesen Konsequenz.

00:41:32: Ich weiß gar nicht wie man das wirklich beschreiben soll aber es hat lange und viel mit mir gemacht.

00:41:37: Und ich würde nie wieder so ein Zeug anrollen.

00:41:40: Ich hab's auch nie mehr angerollt.

00:41:41: Also

00:41:42: keine Macht den Drogen richtig?

00:41:43: Also

00:41:44: bitte nicht!

00:41:45: Das war wirklich ein abschreckendes Beispiel auf Gottes Willen.

00:41:49: Manchmal muss man die Erfahrung vielleicht auch machen

00:41:52: um... Ja

00:41:53: Also Gott sei Dank dir geht's gut.

00:41:55: Keine bleibenden Schäden,

00:41:56: liebe Kinder macht das nicht hände

00:41:58: weg von Drogen.

00:42:00: Ich kann das überhaupt nicht

00:42:02: befürworten.

00:42:03: Mann, man, man!

00:42:04: Oh Gott, müssen wir dich noch erziehen?

00:42:06: Nicht mehr.

00:42:07: Na gut,

00:42:07: Gott sei dank.

00:42:09: So ihr Lieben, das war Sabrina, Jahrgangsbeste wieder aller Prognosen unsere Vollzeit-Estheten mit miserablen Kochkünsten und seit heute um ein Geheimnis leichter.

00:42:22: So, und nun?

00:42:23: Kennen wir uns oder kennen wir uns vor allen Dingen auch.

00:42:25: Ihr kennt

00:42:25: es jetzt ja schon!

00:42:26: Und

00:42:26: ihr

00:42:27: liebe Leute, ihr kennt uns jetzt auch eine die weg will, eine den ich still sitzen kann und eine die noch sucht.

00:42:36: Und trotzdem treffen wir uns immer wieder ob hier oder am Strand.

00:42:40: Gott

00:42:40: sei Dank.

00:42:41: Wir sehen auf uns irgendwann wieder finden.

00:42:44: Wären wir.

00:42:44: Ich glaube auch.

00:42:48: So, und ab der nächsten Folge geht es wieder um euch und um alles was das Leben abführt sich so raushaut.

00:42:54: Wenn euch die drei Folgen gefallen haben schickt sie einer Freundin bei der ihr beim Zuhören die ganze Zeit gedacht habt Das bist doch du!

00:43:02: Und ich freue mich dass wir das hier gemacht haben, das war schön.

00:43:06: Danke Wir haben uns kennengelernt.

00:43:08: Ihr habt uns kennenernt.

00:43:09: Viel Spaß beim Reihenhören und bis zum nächsten Mal

00:43:12: Tschüss.

00:43:12: Untertitel im Auftrag des ZB.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.