Elisabeth erzählt: Im Ausweis Provinz, im Herzen Afrika.
Shownotes
In dieser Folge lernen wir Elisabeth besser kennen.
Sie erzählt, warum sie heute vollkommen bei sich ist, weshalb sie früher beim Ortseingangsschild von Schwerin geweint hat und warum Südafrika bis heute einen ganz besonderen Platz in ihrem Herzen hat.
Wir sprechen über ein Auslandsjahr zur Jahrtausendwende, außergewöhnliche Erlebnisse in Südafrika und Namibia, prägende Erfahrungen bei UNAIDS, den Traum, Diplomatin zu werden, wichtige Entscheidungen im Leben – und darüber, warum es manchmal genau richtig ist, nicht jedem gefallen zu wollen.
Natürlich wird es zwischendurch auch wieder herrlich skurril, zum Beispiel bei der Frage: Warum kauft Elisabeth ausschließlich braune Eier? Außerdem verrät Elisabeth ein heikles Geheimnis aus ihrer Kindheit.
Eine Folge über Mut, Dankbarkeit, Selbstvertrauen und die Erkenntnis, dass das Leben oft ganz andere Pläne hat, als wir selbst.
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Transkript anzeigen
00:00:02: Willkommen bei Jofix mit Bums.
00:00:05: Drei Frauen, viel Meinung, null Filter.
00:00:09: Anschnallen!
00:00:10: Es wird ehrlich.
00:00:15: Herzlich willkommen!
00:00:17: Hallo!
00:00:18: Guten Tag!
00:00:22: Wir sind wieder zu dritt am Start hier heute und zu einer ganz besonderen Folge.
00:00:26: Wir freuen uns schon ganz doll drauf, denn heute sitzt unsere Elisabeth auf dem heißen Stuhl.
00:00:31: Wir sind drei Frauen wie ihr wisst!
00:00:32: Heute startet Elisabet und wir werden sie ein bisschen grillen und befragen so dass ihr die Chance habt sich ein bisschen näher kennenzulernen und wir nehmen es mal vorweg wahrscheinlich sogar wir.
00:00:43: also ich glaube es wird spannend.
00:00:46: eigentlich
00:00:47: kennen wir uns gar nicht um uns heute endlich mal kennenzulernen.
00:00:54: Das reicht, dass ihr mit mir hier am Tisch sitzen tut!
00:01:00: Und insofern würde ich sagen mittels starten wir immer rein in die heutige.
00:01:05: Ich nenne sie mal Elisabeth.
00:01:06: Folge klingt sehr königlich oder?
00:01:11: Ich würde aber mal sagen gestarten mal ganz weich.
00:01:13: und bevor wir loslegen liebe Elisabet wenn wir jetzt nicht hier sitzen würden wo wärst du jetzt gerne?
00:01:19: Jetzt Just In Time.
00:01:22: Am Strand, ich höre Wellenrauschen und das ist nicht an der Ostsee, das ist in Südafrika.
00:01:31: In Camps Bay, in einem Beach House mit Blick auf's Meer.
00:01:34: Das klingt gut!
00:01:36: Aber
00:01:37: da bin ich nur unter der Woche, weil am Wochenende fahre ich zu meiner Farm weiter ins Land rein die bewirtschaftet wird.
00:01:44: Der
00:01:45: Klaus selbst bewirtschaftest
00:01:48: du?
00:01:48: Lässt.
00:01:51: Ja, ich weiß noch nicht was ich da anbaue ... Wein!
00:01:55: Was wollte ich grad sagen?
00:01:55: Es ist nicht weit weg von Kapstadt und da sind die Weinberge und ich denke, da fühle ich mich doch einfach am Wohlsten.
00:02:05: Ich finde das verbindlich beides eigentlich.
00:02:08: Beach
00:02:09: and Wine.
00:02:10: Aber ich würde sagen, das nutzen wir doch mal als Cliffhänger und ich würd nachher mal drauf zurückkommen.
00:02:14: Das find' ich spannend!
00:02:16: Und ihr dürft euch schonmal auf die Geschichte dazu freuen.
00:02:19: Ich würde aber sagen, wir starten nochmal ganz anders, LisaBett.
00:02:23: Also du bist ja heute mal nicht in der Moderationsrolle so wie sonst... ...und Sabrina und ich haben uns überlegt, an welche Wörter wir denken wenn wir an dich denken?
00:02:35: Was verbinden wir vielleicht mit dir oder was...?
00:02:38: Würden wir ad hoc sagen, wenn der Name Elisabeth kommt?
00:02:42: Ich würde sagen Sabrina.
00:02:43: Ich
00:02:44: fange mal an.
00:02:44: die ersten drei Worte, die mir eingefallen sind waren sehr wortgewandt also wort gewandt.
00:02:49: als wort strukturiert und dominant
00:02:55: kann ich mit allen dreien wunderbar leben.
00:02:57: okay
00:03:02: Du kennst sie offensichtlich schon gut.
00:03:03: Mal sehen, ob ich auch das einchecken kann ... Ich darf nichts
00:03:07: auszusetzen, weil sonst die Situation so, dass ich jetzt dagegen sprechen sollte.
00:03:11: Nee, das ist so!
00:03:12: Kann nicht mit allem leben.
00:03:14: Gut?
00:03:14: Ist ja auch nicht schlecht, würde ich sagen.
00:03:16: Auf
00:03:16: gar keinen Fall.
00:03:17: Okay
00:03:18: du hast den Test bestanden...
00:03:19: Ja was sagst du denn?
00:03:20: Also ich habe gedacht, Kontrollfreak welldressed und engagiert.
00:03:28: Auch damit gar nicht.
00:03:31: Da habt ihr es aber gut mit mir gemeint.
00:03:33: Und kommen jetzt noch irgendwelche Sachen ... Ich
00:03:35: dachte, du merkst das mit mir wegen Control-Freak?
00:03:37: Nee, gar nicht!
00:03:38: Das steh ich auch vollkommen so.
00:03:40: Leider ist leider so.
00:03:42: Aber das liegt auch ein bisschen in der Natur der Sache und da nehmen wir uns vielleicht beide auch nicht so ganz gut.
00:03:50: Nein, ja, wir wollen hier nichts wahrnehmen.
00:03:52: Aber da können wir auch mal drüber sprechen, dass die doch bis an den Sternzeichen.
00:03:56: Das kann gut sein.
00:03:58: Alles gut.
00:03:59: Und dann gibt es ja noch was, was du über dich selbst sagst.
00:04:02: Nämlich dass du mittlerweile komplett bei dir bist.
00:04:05: Das heißt?
00:04:05: Dass das ja mal anders gewesen sein muss!
00:04:07: Wann also hast Du aufgehört Dich sozusagen von der Meinung anderer Lenken zu lassen?
00:04:13: und seit wann und warum bist Du komplett bei Dir?
00:04:20: Da gab's eigentlich mehrere... Stationen im Leben.
00:04:24: Also angefangen hat es im Studium, da war's mir eigentlich ziemlich wurscht.
00:04:28: mittlerweile hatte sich so eingeschlichen weil ich habe ja Politikwissenschaften in Rostock studiert und wer damals Politikwissen schaffend studiert hat der hatte so einen gewissen Stempel.
00:04:40: also die Die waren speziell gekleidet, die hatten alle, waren alle politisch unterwegs.
00:04:47: Hatten alle irgendwie eine ganz besondere Einstellung und Haltung und das teile ich alles überhaupt nicht.
00:04:51: Und ich hatte da mit meinen besonderen Kleidungsvorliegen Manikur vorlieben oder auch Friseur vorleben ... Oder auch Kleidung vorliebend einfach.
00:05:05: Wie soll ich sagen, ich hab mir da nichts draus gemacht.
00:05:07: Ich wusste, dass das ein bisschen belächelt wurde aber andersrum fand es bei mir auch statt.
00:05:12: Also von da fing es schon an und dann glaube ich war auch einen Wendepunkt.
00:05:18: wenn man Mutter wird weil... Da musst du dich auf dein Instinkt verlassen.
00:05:22: Und dann die ganze Zeit irgendwelche Ratgeber und Bücher zu lesen, um zu gucken wie sie andere machen.
00:05:28: Das verunsichert nur.
00:05:29: Ich glaube das macht einen in der Art und Weise... Wie man durchs Leben geht wenn man Verantwortung noch für ein anderes Leben hat.
00:05:36: Irgendwie stärker und unabhängiger.
00:05:38: Und da ist es eigentlich erst recht passiert dass ich relativ... Ich muss auch gut deutsche Sagen drauf geschissen habe was andere von mir halten.
00:05:45: Super.
00:05:46: Und bist fein damit?
00:05:46: Ja, super!
00:05:47: Also
00:05:47: bin ich total fein mit mir und ich sehe es ja auch an meinem Kind was aus ihr geworden ist... ...und klar da blickt viel von mir durch aber ich bin auch bis jetzt gut durchs Leben gekommen und das wird sie auch hinkriegen.. ..und dann natürlich auch noch durch die gewisse Schicksale im Leben oder gewisse Einbrüche im Leben und das macht einen ja sowieso auch noch einmal stärker, aber das ist hier auch selbstredend.
00:06:09: Du sagst du scheißt auf andere Meinungen also tatscht dich dass dann gar nicht mehr...
00:06:14: Grundsätzlich Kritik schon, wenn sie konstruktiv ist.
00:06:18: Aber es ist zum Beispiel so, wie kennen wir alle als Teenager?
00:06:20: Fand man sich nicht hübsch oder nicht gut genug oder auch in Beziehungen vielleicht nicht immer gut genug.
00:06:26: aber wenn man dann irgendwann bei sich selbst ist und sagt nee ich bin gut genug wie ich bin und das was ich mache und wie ich Bin kann ich jetzt nicht mehr ändern.
00:06:33: Ich kann sicherlich an einer oder anderen Stelle meine Wie soll ich sagen, kann mich mal ein bisschen zurückhalten.
00:06:40: Aber ich habe eine Meinung, ich äußere die und während ich vielleicht früher ein bisschen zu rückhaltender war und mich nicht getraut habe so Gott kann ich das jetzt sagen sage ich es einfach da ecke ich sehr doll mit an auch Sowohl im privaten, auch als im dienstlichen Kontext.
00:06:53: Das ist mir bewusst.
00:06:55: Da muss ich mich teilweise auch ein bisschen vielleicht manchmal zurücknehmen aber grundsätzlich fahre ich damit sehr gut weil ich mich sehr schnell von der Rolle eines Everybody-Starlings verabschiedet habe.
00:07:08: Ja also Entschuldigung.
00:07:10: Du weißt dich selbst?
00:07:11: Also sehr zu schätzen!
00:07:13: Absolut.
00:07:14: Du fühlst dich also wohl... Also ich finde das total spannend, weil wir haben ja angefangen mit dem sogenannten Fremdbild über dich irgendwie was ja offensichtlich das deckt, was du selber über dich denkst oder bestätigen würdest.
00:07:27: und vielleicht liegt es auch daran dass du eben drauf scheißt beziehungsweise deine Meinung nach außen trägst und alle ja auch wissen wie du bist was du bist woran mann bei dir ist ... ist das ja auch so eine kleine Message dabei, dass man dann... Ja wie soll ich sagen?
00:07:44: Dass man vielleicht weiß was einem entgegenkommt.
00:07:47: Wenn man eben genau so nach außen strahlt sozusagen als wenn man die ganze Zeit nur ja und am sagt und sich dreht und wendet nach den Meinungen.
00:07:56: So weiß jeder was er an dir hat, was du von denen hast usw.
00:07:59: Und dann deckt sich das vielleicht mit dem Gegenüber, es ist ja eigentlich ganz spannend.
00:08:02: Also nochmal noch vielleicht da abschließen.
00:08:04: also Dass dieses drauf scheißen heißt nicht, dass mir die Meinungen anderer egal sind.
00:08:08: Also das ist ganz wichtig.
00:08:09: also es ist mir schon wichtig was andere.
00:08:11: ich möchte auch gerne gespiegelt bekommen wie ich wirke oder wenn das jetzt zu doll war oder dass das jetzt vielleicht nicht angebracht war.
00:08:17: damit kann ich sehr gut um aber dieses sich nicht trauen oder sich zurückhalten sich bedeckt halten oder jetzt nicht nach vorne zu gehen wo's eigentlich angebracht wäre.
00:08:28: das meine ich dass das bei mir nicht stattfindet Also, dass ich eine Meinung habe und eine Meinung immer kundtur.
00:08:34: Ob die immer jedem passt ist ne andere Sache.
00:08:37: So aber das heißt nicht, dass sich die Meinungen anderer nicht zählen lasse oder nicht bereit bin mich auch zu unterwerfen.
00:08:45: Ist jetzt auch ein hartes Wort dabei gerade im dienstlichen Kontext.
00:08:48: Würdest
00:08:48: du dich unterwerven?
00:08:49: ...
00:08:50: sag ich mal so, wenn es beispielsweise im dienstlichen Konex oder jetzt auch hier.
00:08:54: Wir sind doch in unserer Podcastblase... Wenn zwei gegen ein oder wenn eine sagt, nee das gefällt mir nicht oder ist doch scheißegal dann sage ich da fange ich doch nicht an meinen Ding durch zu boxen weil... Das habe ich auch gelernt.
00:09:10: gewisse Kämpfe lohnt sich einfach nicht und die Energie spare ich mir.
00:09:13: Prioritäten setzen, auch was die Energie eben und Kapazität.
00:09:16: Was ist einem wichtig?
00:09:17: Warum muss man sich jetzt... warum muss ich der Energie reinstecken?
00:09:20: Ich glaube das ist das Thema.
00:09:24: Du hast ja jetzt auch schon ein bisschen angefangen über dein Leben zu reden wann wie wo was vielleicht sich wie entwickelt hat.
00:09:31: hier und da vielleicht jetzt egal ist oder du einfach selbstbewusster geworden bist, so würd ich es vielleicht auch mal zusammenfassen.
00:09:38: Ich würde aber für die Hörer mal ganz kurz zusammenfassend wollen.
00:09:41: Ich sag mal in Hard Facts dein Lebenslauf so ein bisschen und dann rollen wir das Pferde doch mal von hinten auf Und ich würde sagen sprechen einfach direkt mal drüber.
00:09:50: und zwar finde ich sollten die Hürer auf jeden Fall wissen dass du einen ganzen Schuljahr in Südafrika verbracht hast.
00:09:55: Du hast es vorhin schon kurz angekündigt Dass du mit dem Land auf jeden fall noch eine Verbindung hast zu dem Land.
00:10:02: Dann hast du, also das war zu der Zeit der Jahrtausendwende was uns millennials sicherlich noch sehr bekannt in Erinnerung ist diese Zeit.
00:10:10: und dann hast du in den Wine Lens bei Kapstadt studiert.
00:10:14: und bei den UN AIDS sagt man das eigentlich so?
00:10:16: Bei UN AIDS ja.
00:10:17: UN AIDS ne?
00:10:18: Oh Gott alle würden mich jetzt wahrscheinlich selbstverständlich warum weiß die nicht wie man das ausspricht?
00:10:24: Also bei UN AIDS in Nabiibia gearbeitet.
00:10:28: Also wow!
00:10:29: Und Also du hast ja schon gesagt, du hast Politikwissenschaften studiert und hast aber auch ein Master in Friedens- und Konfliktforschung.
00:10:36: Sehr, sehr spannend!
00:10:37: Und nun sitzt Du in der Schwerina.
00:10:43: Das ist
00:10:43: schon harter Bruch!
00:10:44: Da lacht man drüber!
00:10:48: Das ist lustig!
00:10:49: Harter Brucht?
00:10:50: Ich würde sagen das musst Du uns offensichtlich mal erklären.
00:10:52: Aber ich würde sagen wir fangen trotzdem mal ganz vorne an... Du bist ein
00:10:56: Küstenkind?!
00:10:57: Aus Rostock, Sonntagskind.
00:10:59: Das ist mir ganz wichtig zu betonen und meine Tochter übrigens auch.
00:11:02: Ach wirklich?
00:11:03: Ja
00:11:03: gut getimt!
00:11:05: Gut
00:11:05: getimed... Ich wollte ein Mädchen in den Sonntagen... Ich habe auch geplant einen Mädchen zu bekommen weil das kann ich gern mal eine andere Stelle erzählen wie das funktioniert.
00:11:14: Wollen wir noch wissen wie das geht?
00:11:16: Und ein Sonntagskindens sagt man ja Glück nach.
00:11:22: Und ja, mit kleinen Ausbrüchen kann ich mich doch eigentlich ziemlich gesegnetschen.
00:11:30: Also war das ... Klingt so ein bisschen nach Bilderbuch?
00:11:31: War das als Küstenkind aufgewachsen an der Ostsee auch eine Bilderbuchkindheit?
00:11:37: Rückblickend Ja!
00:11:40: Gleich muss man dazu sagen, ich war sehr früh selbstständig geworden was ich jetzt natürlich merke oder mir immer Sogut kam auch als Teenager und als Studentin.
00:11:53: Ich komme sehr gut alleine klar, habe es früh lernen müssen weil mit der Wende meine Eltern haben eine typische Wendepiografie und haben in den Jahren, als sehr junge Eltern auch noch mal von vorne starten müssen.
00:12:09: Und waren viel am Arbeiten.
00:12:11: Das heißt ich war verantwortlich für meine drei Jahre jüngere Schwester, um vom Kindergarten abholen sehr früh gelernt, auch in der Küche irgendwas Kleines zuzubereiten.
00:12:24: Viel Verantwortung und damals muss man auch wissen, damals gab es ja keine Handys oder ich
00:12:29: weiß gar nicht.
00:12:29: Nein?
00:12:29: Ich hab ein windfester Telefon, ich glaub schon!
00:12:32: Aber diese verständige Erreichbarkeit und den Eltern das Gefühl geben, Ja, ich bin von der Schule zu Hause, ich habe die Schwester abgeholt wir machen jetzt das und das.
00:12:40: Das gab es einfach nicht.
00:12:41: also da hat man sich darauf verlassen dass es funktioniert und am Abend... Die Eltern kamen spät nach Hause, das musste alles irgendwie passieren.
00:12:51: Aber rückblickend kann ich sagen doch, dass war in allem eine gute Kindheit ja.
00:12:57: Klingt gut!
00:12:58: Ich glaube
00:12:59: wenn wir schon bei der Kindheit sind dann würde ich jetzt mal... also mich zumindest würde noch mal interessieren was du denn mit achzen werden wolltest.
00:13:07: Es
00:13:08: ist der Verwaltungsjob.
00:13:09: Abgar kein Fall!
00:13:10: Mit achtzehn wollte ich Diplomaten werden, was meinem Naturell eigentlich gar nicht wirklich entspricht, obwohl ich ja auch Friedens- und Konfliktforschung studiert habe mit einem Großteil Diplomatie drin.
00:13:20: Und dann denken sich es viele Leute, die hat Diplomatic oder Diplomanen werden wollen?
00:13:26: Nein das wollte ich unbedingt.
00:13:27: Ich hab auch ein entsprechendes Praktikum in einer Botschaft gemacht als junge Studentin Berlin in Berlin, in der südafrikanischen Botschaft.
00:13:37: Und bin da auch überall mitgegangen und so weiter und habe aber schnell gemerkt tatsächlich es ist auch Verwaltung nur in einem anderen Kontext.
00:13:48: Also klar man ist viel unterwegs oder beziehungsweise man ist an dem Standort XY Aber am Ende des Tages ist es viel Netzwerk Es ist viel Meeting Diplomatie halt.
00:14:01: Und das war denn doch ein bisschen dröge, aber das war mein Berufsbrunsch mit achtzehn Jahren.
00:14:07: Verrückt also gar nicht ganz so weit weg?
00:14:09: Nein!
00:14:10: Jetzt bin ich halt in Schwerin
00:14:12: und dabei war es auch mal ganz anders.
00:14:14: Du warst nämlich mal als Schülerin allein in den USA und später dann ein ganzes Schuljahr in Südafrika.
00:14:21: Was hat das mit dir gemacht?
00:14:23: was hat es mit ihr gemacht zu lange von zu Hause wegzusehen oder unterschiedliche Bildungssysteme kennenzulernen?
00:14:29: erzähl doch mal
00:14:30: Ja, ich war auf einem anderen Kontinent und es war weit weg logisch.
00:14:34: Aber vielleicht muss man dazu sagen... Ich hatte ja da unten Familie denn meine Großelden sind Anfang der Neunziger nach Südafrika ausgewandert sodass sich das Glück und Privileg hatte diese Schule ja bei meiner Familie zu wohnen.
00:14:47: Und so dass ich immer ein Stück Familie bei mir hatte was gerade an Feierlichkeiten wie Weihnachten schön war wenn auch ein bisschen surreal, weil ich war tatsächlich... Also dort ist das Schuljahr gleich Kalenderjahr.
00:15:02: Und es ist ... unterhalb des Äquatos, sodass man Weihnachten und meine Oma legte darauf sehr viel Wert.
00:15:09: Ente ganz in Rotkohl aber bei dreißig Grad im Schatten zu sich nahm.
00:15:14: Und ich mit dem Baderanzug aus Timpul entporkam um dann mein Essen einszunehmen was natürlich bei den Temperaturen nicht schmeckte.
00:15:23: Aber so war es!
00:15:25: Das war um die Millennium-Wende und das war auch noch sehr lustig denn es wusste keiner was passiert.
00:15:34: Was tat sie?
00:15:36: Sie kochte vor, ich würde sagen für ganz Afrika.
00:15:39: Weil sie dachte wenn es zwei tausend klingelt dann ist die Welt unter und dann noch zuerst in Afrika Und wir saßen am Fernseher und dann war es halt Neuseeland Australien Japan usw.
00:15:51: Die haben immer noch Strom.
00:15:54: Da ist alles noch an!
00:15:55: Und dann sagte mein Opa nachher zu ihr, wer soll das jetzt alles essen?
00:15:59: Dann haben wir wirklich wochenlang von diesen Ganzen was sie davor bereitet hat weil sie dachte es die Welt geht unter.
00:16:06: Haben wir davon gezerrt
00:16:08: und haben deine Eltern dich auch mal besucht?
00:16:09: oder
00:16:09: nein
00:16:10: du bist zwischendurch nicht nach Hause geflogen.
00:16:12: War das so erwünscht gewollt oder hatte ich einfach nicht ergeben?
00:16:16: Okay, nee.
00:16:17: Manchmal gibt es ja so Programme wo das nicht erwünschte, weil man sonst so rausgerissen
00:16:20: wird ... Ich hab gar kein Programm gemacht!
00:16:22: Das war wirklich
00:16:23: ganz
00:16:24: privat organisiert.
00:16:25: Ach so, okay, toll verstanden.
00:16:29: Mein Opa hat sich vor Ort um die Schule gekümmert auf die ich zugehen hatte, was er zu gehen hatte.
00:16:37: da ist es halt so Englischen Afrikan sind die beiden Sprachen da unten auch noch die anderen Sprachen, also viele andere Sprachen.
00:16:45: Aber dass man dann guckt es ist eine englischsprachige Heißkul und keine afrikanische Sprache Geheißkull.
00:16:51: das musste geguckt werden.
00:16:52: Es musste geguckt werden wegen Schulgeld und und und.
00:16:55: Naja und dann hat meine Schule gefunden Und auf die bin ich dann gegangen mit Schuluniform und einem Zapp und Zap.
00:17:02: Da gibt es extra Läden für, die man die ein einkleiden und was man braucht für jede Jahreszeit und war ganz spannend.
00:17:08: Das ist ja geil!
00:17:10: Die Mädels durften, die Röcke durften nur so und so viel Zentimeter über dem Knie sein.
00:17:15: Man musste bestimmte Schuhe, man musste bestimmten Socken, man durfte nur bestimmte Hosen, man dürfte nur das... Für jede Sportart gab's ... Ein unterschiedliches Outfit und jede Schule hat andere Farben.
00:17:26: Also man konnte anhand der Schuluniform erkennen, auf welche Schule man geht.
00:17:31: Und wie
00:17:31: fandest du das?
00:17:33: Total super!
00:17:34: Es ist so eine Zeitersparnis.
00:17:35: Man darf sich nicht schminken, man hat einen einfachen Zopf also nicht irgendwie fancy irgendwie auf dem Kopf irgendwas gebunden wobei die dunkelhäutigen Mädels hatten denn ihre ihre Zöpfchen
00:17:45: geflochten.
00:17:46: aber ansonsten Es steht auf, in die Schule und die Form fertig.
00:17:50: Und es war ja klar was man anzieht.
00:17:52: Auch Schuhwerk.
00:17:53: gehört dir das
00:17:53: auch dazu?
00:17:54: Das gab Schuhweg und das war auch vorbestimmt.
00:17:58: Man konnte da nicht mit Klackerperms ankommen oder so.
00:18:03: Wurde das anerkannt wieder in Deutschland oder musstest du wiederholen?
00:18:07: Das war das Gute, dass ich der erste Jahrgang war.
00:18:10: Der dreizehn Jahre machen musste und ich bin sozusagen in dem Gebier dieses elfte Schuljahr wo alle gar nicht wussten was passiert.
00:18:21: Ich habe die zehnte Klasse in Deutschland gemacht und bin dann nach Südafrika und konnte dann wieder mit meinen Freunden zwölfe-dreizt hintermachen.
00:18:28: Die hatten einen Lehrlaufjahr weil sie haben irgendwie keine Ahnung was die gemacht haben.
00:18:32: aber ich hatte eine Erfahrung.
00:18:36: Deiner Tochter auch so empfehlen?
00:18:38: Unbedingt.
00:18:39: Sofort!
00:18:41: Ich empfehle es geben wir.
00:18:42: Es ist natürlich, ich bin natürlich das sehr privilegiert.
00:18:46: Ich habe das nicht über eine Organisation gemacht.
00:18:49: Ich weiß heutzutage kostet... ... ein Haufen Kohle und ich glaube damals war das schon sehr teuer.
00:18:54: Ich weiß ja auch, was damals meine Sprachreise, die du vorhin erwähnt hattest in den USA... Das ist die USA?
00:18:58: ... das war in dem Jahr, das war zu dem Marktzeichen aber das war da mal schon sehr toll.
00:19:03: Und wenn du heute so einen Austausch jahr machst dann kannst du dir noch zubuchen in welchen, beispielsweise USA, welchen Bundesstaat möchtest du deine Familie vorher kennenlernen und alle diese Ad-ons die bezahlst du.
00:19:16: Dann bist du ganz schnell Bei zwanzigtausend Euro oder so.
00:19:19: Minimum, ne?
00:19:21: Wir hatten
00:19:22: ein Angebot für dreißig
00:19:23: Jahre.
00:19:23: Oh Gott!
00:19:24: Über eine Organisation.
00:19:25: Das
00:19:25: ist ein Kleinwagen
00:19:27: und dann ohne Verpflegung wahrscheinlich.
00:19:28: Ohne Taschengeld.
00:19:30: Wahnsinn.
00:19:31: Ja und das hatte ich alles überhaupt nicht.
00:19:32: Ich hatte meine Großeltern... Wobei meine Großaltern.
00:19:37: die haben sehr viel Besuch bekommen und ich habe drei Monate in der Bayernas-Familie gelebt.
00:19:42: Die kannten sie über Bekannte, weil meine Großaltern dort auch schnell Fuß gefasst hatten.
00:19:48: Und die hatten gesagt unsere Enkeltochter kommt und wir sind aber viel unterwegs war sie mit ihren Gästen.
00:19:52: Südafrika ist ein Riesenland.
00:19:54: da ist man nicht mal für eine Woche weg sondern ist man für Monate weg und macht Roadtrips.
00:19:59: Und dann habe ich drei Monate bei einer Gastzameel gewohnt.
00:20:03: Das war auch cool!
00:20:04: Die sprachen, das waren Namibia-Deutsche und die sprachen so ein süßes Namibian-Deutch aber haben sich immer gezwungen mit mehr Englisch zu sprechen.
00:20:12: Aber wir sind immer wieder ins Deutsche zurückgefallen.
00:20:15: Und sag mal es klingt ja alles sehr träumend auch immer noch irgendwie dass du davon irgendwie gezert hast.
00:20:20: und gibt es denn vielleicht noch einen Moment den du uns... ... erzählen möchtest, an denen du öfters noch zurückdenkst.
00:20:26: Also wo du vielleicht sogar noch ... ... weiß ich nicht den Duft spürst oder die Temperatur weißt?
00:20:31: Der
00:20:32: Binn ist doch gerüchtet
00:20:33: damit ja!
00:20:33: Man hat man ja so einen drei D-Innerungsvermögen... Oder vier D in dem Fall?
00:20:37: Also was ich auf jeden Fall immer in Erinnerung behalten werde sind die ganzen Sachen, die die Schule dort organisiert hat.
00:20:44: Alles von Sportaktivitäten bis hin zu ... ausflügen.
00:20:50: und wir reden hier nicht.
00:20:51: Wir fahren mal ins Phan Technikum beispielsweise, sondern das ist ein ganz besonderen Moment.
00:20:57: Wir sind von Südafrika an die südafrikanischen Arabische Grenze zum Orange River gefahren Mit Wetter-Einbrüchen, dann hatten wir einen Achsenbruch und so weiter.
00:21:09: Und wir haben River Rafting gemacht auf dem Oranier-River.
00:21:19: Das ist so gefährlich gewesen!
00:21:21: Da waren dann auch so Hippos wie heißt eine Nilpferde... Alles gefährlich.
00:21:27: und dann bin ich gekentert.
00:21:29: Also, ich bin umgefallen mit meinem Raft und diesen allerschönen Vorweg Und es war wirklich... Es war jetzt keine schöne Änderung aber das war eine Erinnerung bleiben, dass sich mich selber... Ich weiß nicht wie ich's heute gemacht habe.
00:21:44: Ich saß halt in diesem Kajak und bin im neunzig Grad Winkel immer wieder hoch.
00:21:49: Und bin dann irgendwann oben geblieben, und danach sah ich aus alles validiert weil ich das alles... Ich weiß nicht wie es geschafft habe!
00:21:56: Weil solche Wellen also wir reden ja hier nicht von seichtem Wasser Das ist ja wirklich Strömung pur Aber es war super.
00:22:03: Und das alles hat die Schule organisiert?
00:22:05: Es war super!
00:22:06: Es war so eine Erfahrung, ich meine wer fährt denn mit der Schule einfach mal und das waren damals einen Appel und ein Ei, es war nicht viel Geld Das war alles organisiert weil die darauf total wert legen dass diese sogenannten Extracurricular Activities alle so machen zusammen auf irgendwelchen, heute sagt man dazu so teambildende Maßnahmen.
00:22:28: Dann fährt man in Wald und da sind so Stationen aufgebaut und dann werden es bilden sich so Teams.
00:22:33: Und ist man das ganze Wochenende zusammen?
00:22:34: Dann lernt man Feuer zu machen im Hütten zu schlafen.
00:22:37: Wirklich?
00:22:37: Ja!
00:22:38: Das ist alles so auf Camping und Outdoor ausgelegt.
00:22:41: Das ist ja voll dein Ding
00:22:43: Tatsächlich damals war's das ja.
00:22:45: Und man darf hier auch die Kriecht und Tierwälder unten nicht ganz vernachlässigen.
00:22:49: Oh Gott, wann da viele Schlangen?
00:22:51: Ja!
00:22:52: Die gibt
00:22:52: es da aus Gropiona...
00:22:54: Und hattet ihr denn da so extra Netze oder sowas für?
00:22:57: Und da hast du damit noch keine
00:22:58: Angst gehabt?
00:22:59: Nein.
00:22:59: Und vor anderen Wildtieren hat man sich da so geschützt.
00:23:02: Was meinst Du?
00:23:03: Welche Wildtiere?
00:23:04: Da die großen schlimmen.
00:23:06: Gefährlich.
00:23:06: Die
00:23:07: beißen können nicht,
00:23:08: die
00:23:08: beißen...
00:23:09: Die kommen nicht einfach!
00:23:10: Die sind ja an diesen Reservaten da fährt
00:23:12: sie gar nicht her.
00:23:13: Ja ist das so?
00:23:14: Ist es ja so dass du aus dem Zelt raus guckst und plötzlich steht da ein Löwe oder so?
00:23:18: Das ist sehr ungewöhnlich.
00:23:19: denn würdest
00:23:20: du das heute noch mal machen wenn wir Wildnis dort kämpfen?
00:23:24: Also es sind ja Bereiche, wo das erlaubt ist.
00:23:27: Das heißt, dass es nicht
00:23:28: wild kämpft.
00:23:29: Die sind dann geschützt.
00:23:30: Da kann dir nichts passieren!
00:23:31: Das macht schon gar keine Schule mit Kindern, dass sie da irgendwelche Kinder wild kämpfen lassen und dann stehen da plötzlich irgendwelchen Schlangen oder irgendwelcher... Keine Ahnung.
00:23:42: Aber was ich auch hatte aus dem Wald bei meinen Großeltern wohnen relativ dicht am Wald.
00:23:46: also so ein paar Vianmann saß auch schon auf der Gatterrasse
00:23:50: Und die sind auch nicht ohne?
00:23:52: Extrem gefährlich.
00:23:56: Ja?
00:23:56: Gut, Pavian kannst du jetzt hier nicht treffen aber du hättest ja dann auf Havano wenigstens deine Kanufahrt machen können.
00:24:02: Ist das nicht vergleichbar?
00:24:05: Naja in Schwerin haben wir jetzt nicht so wirklich Flüsse, aber apropos Schwerinen... So!
00:24:09: Jetzt warst du in Südafrika, erzählst uns diese tollen Erfahrungen
00:24:12: auf
00:24:13: einmal.
00:24:13: Lebst du nach deinem Studium in Schwerin?
00:24:15: Ja.
00:24:16: Also, du hast uns mal erzählt ... Als du das Orteingangsschild von Schwirin gesehen hast, hast du geweint!
00:24:22: Das war auch eine sehr lange Zeit so.
00:24:24: Wirklich?!
00:24:25: Jedes Mal wenn du es gesehen bist...
00:24:26: Oh Gott,
00:24:26: was hat ich denn so fertig gemacht?
00:24:28: Ich meine, da kann er jetzt ...
00:24:28: Das ist schwerinbar.
00:24:29: Also ich hab vorhin noch nie in Schверin.
00:24:31: Ich war einmal in Schverin als mit meinem Studentenjob.
00:24:34: Ich habe Kreuzfahrtschiff-Passagiere zu ihren Touren begleitet und da hatte ich einmal ne Tour, ich war sonst immer auf den Berlin-Touren Und einmal habe ich irgendwie eine kurze Tour abgekriegt und war in Schwerin.
00:24:44: Das war das erste Mal, dass ich bewusst in meinem Leben in Schverien war.
00:24:47: Da war ich achtzehn neunzen und ich weiß noch, dass sich es fürchterlich fand und hat mir gesagt auf gar keinen Fall.
00:24:54: Ja nach dem Studium, das hatten wir ja vorhin wie ich eigentlich mit dem Background nach Schwerim gekommen bin.
00:25:03: Am Ende des Tages sind diese Art von Studien ... die dich entweder komplett sofort ins Ausland verschwinden lassen oder du landest bei unbezahlten Praktika, oder du bist bei irgendwelchen Organisationen.
00:25:16: Oder hast befristete Verträge oder whatever.
00:25:19: und dann bot sich hier in Schwerin in der Ministerium was an so auch befristet.
00:25:24: aber da war ja auch noch ein damaliger Freund im Spiel sodass das alles irgendwie sich so fügte.
00:25:30: also es war...
00:25:30: Ah okay!
00:25:31: Die Liebe hatte ich also in erster Linie her
00:25:32: geworden.
00:25:32: Die Liebe hat mich damals gehalten ja.
00:25:36: Und hat sich das im Laufe irgendwann ein wenig verändert?
00:25:39: gab es?
00:25:41: Die Liebe, ja.
00:25:42: Ich meine die Zufriedenheit mit Schwerin weinst du noch und ...
00:25:46: Weinst du ab und
00:25:48: zu?
00:25:48: Aber
00:25:49: nicht mehr wie in Schwerinn weil da habe ich mein Frieden mitgemacht.
00:25:52: Warum kurz vielleicht für die Hörer was war der Wendepunkt?
00:25:56: Warum hast du dein Frieden gemacht?
00:25:58: Na ja, das ging damit.
00:25:59: Also wenn man denn so Leute kennenlernt und sich ein bisschen zettelt... Ich kannte hier eigentlich gar keinen!
00:26:03: Und dann kam eine Freundin mit der ich damals studiert habe die kam auch noch dazu und so hat sich alles entwickelt und dann hab ich irgendwann mein damaligen oder ehemaligen Ex-Mann kennengelernt.
00:26:19: Und wenn man dann Kinder irgendwann oder ein Kind bekommt, dann ist man ja sowieso irgendwie verortet und vielleicht zumindest bin ich so nicht mehr so risikobereit in dem Moment gewesen.
00:26:31: Dann dachte ich okay zur Aufzucht der Brut kann das hier ruhig stattfinden.
00:26:37: Es ist auch schön weil kurze Wege viel Grün, viel Wasser eine gute Infrastruktur für den Lebensabschnitt vollkommen in Ordnung.
00:26:48: Aber ich weiß für mich, dass ich das Ganze vielleicht in zehn Jahren nochmal grundsätzlich überdenken
00:26:54: werde.".
00:26:55: Und hast du das Gefühl, das war dann alles eine bewusste Entscheidung dieser Wendepunkte oder ist es einfach alles passiert und hat sich gefügt?
00:27:07: Was meinst du?
00:27:07: Ja, es war alles irgendwie eine bewusste Entscheidung.
00:27:09: Ich habe einen Kind bekommen und ich habe bewusst geheiratet.
00:27:12: Du wusst auch den Job behalten sozusagen?
00:27:15: Ja genau!
00:27:16: Also da bin ich aber auch nicht so risikofreudig und hatte dann gesagt okay wenn ich jetzt hier mit Kind und Kegel bin und man denn vielleicht noch sich ein bisschen haustechnisch settelt ist es halt auch wichtig.
00:27:32: also mit befristeten Jobs machen wir uns nichts vor.
00:27:35: Das ist halt ab einem gewissen Alter auch echt schwierig mit Verantwortung.
00:27:39: Ja, absolut!
00:27:41: Und wo stehst du jetzt heute zusammenfassend?
00:27:43: In Schwerin?
00:27:45: Geschieden in meinem Haus und meiner Tochter.
00:27:47: Und nicht mehr.
00:27:47: nur weint am Ortsausgangsschild?
00:27:49: Auf gar
00:27:49: keinen.
00:27:50: Aber am
00:27:50: Orteausgangsschild?!
00:27:51: Jetzt weint sie am Ortsausgangsschild.
00:27:54: Ich muss Schereet verlassen... Nee,
00:27:56: das wieder noch als es alles gut so.
00:28:00: Du sagst dass deine Tochter Schwerina verlassen soll.
00:28:03: Sie sollen nämlich die Welt sehen.
00:28:04: Warum genau
00:28:05: ist dir das wohl so wichtig?
00:28:07: Ich glaube, man hat ja gerade gehört dass ich davon sehr viel gezerrt habe und auch immer noch zähre und ich wunderbare Erinnerung habe und ich das ganz toll finde andere Menschen, andere Kultur in anderen Sprachen kennenzulernen.
00:28:23: und zu soviel mehr gibt es zu sehen als Schwerin, Rostock Mecklenburg-Vorpommern.
00:28:28: So schön das hier auch alles ist aber es gibt mehr.
00:28:35: Es klingt jetzt vielleicht ein bisschen komisch, aber man hat auch eine gewisse Dankbarkeit.
00:28:39: Wenn man in gewisse Länder geht – vielleicht noch ganz kurz.
00:28:44: Ich war auch Namibia im Rahmen meines Studiums und habe bei UN AIDS mit HIV-AIDS-Kranken zusammengearbeitet.
00:28:53: Und das ist so prägend weil er das so erdelt und es erfüllt mich heute noch mit Dankbarigkeit dass ich das erleben durfte!
00:29:03: Krass.
00:29:04: War wie eine Art Persönlichkeitsentwicklung vielleicht auch,
00:29:07: ne?
00:29:07: Unbedingt!
00:29:07: Also die einzige weiße Frau umgeben von nur schwarzen Leuten zu sein.
00:29:13: erst aber das auszuhalten dass kleine Kinder, kleine High-For-Aids weisen in einer Hütte sitzen, die ihre Eltern verloren haben und du da bist vom UN-AIDS um Geld zu verteilen damit dort... Irgendwas angebaut wird, um die zu ernähren.
00:29:30: Das war der Grund, warum ich da war und die kommen an und sind die ganze Zeit damit beschäftigt, nach Hause zu streicheln.
00:29:36: Warum machen sie das?
00:29:37: Erzählte mir meine Kollegen eine Dunkelhäute in den Schwarzafrikaneren... Die kennen keine weißen Menschen.
00:29:44: Also die sind total faszinierend, weil ich auch so groß bin und so blond bin.
00:29:47: Na klar haben wir schon mal weiße Gesindermine.
00:29:49: Wir sind auch ganz viele weiße.
00:29:51: Aber mit der Körpergröße von der Statue her bin ich nicht so diese typische... Und die waren ganz fasziner.
00:29:56: Das muss man aushalten können, weil man natürlich ganze Zeit angeguckt wird.
00:30:00: Diese waren so traurig!
00:30:01: Und da denkt man schön dass sich das erleben durfte.
00:30:06: In der Sache nicht schön, aber für mich persönlich schön.
00:30:09: Deswegen kann ich vieles relativieren und sagen okay ist laufen viele Dinge nicht gut im Leben immer mal und man hat viele wie sagt man Rückschläge.
00:30:21: Aber wenn man sowas mal gesehen hat
00:30:23: Das macht dich dankbarer
00:30:26: Und das wünsche ich mir jetzt nicht unbedingt für meine Tochter, dass sie genau das sieht.
00:30:29: Aber dass sie sieht, dass es ihr so gut geht, dass die so privilegiert aufwächst... Das sage ich ja auch, wenn sie's noch nicht ganz versteht, dass Sie als Mädchen zur Schule gehen darf und ein Instrument spielen darf.
00:30:44: Dass sie einfach in so einer Welt wie wir hier leben aufgewachsen darf!
00:30:50: Da muss man kurz schlucken ne?
00:30:52: Und du selbst lebst dann vielleicht nach Schwerin später mal auf einer Farbe in Südafrika?
00:30:59: In meinem Beachhaus.
00:31:01: Willkommen dich dann besuchen!
00:31:03: Ich hoffe,
00:31:03: dass ... kann ich jetzt ja so als Eingabe machen, vielleicht ist da ja auch Ort zu einer Behingesarbeit
00:31:09: möglich.
00:31:10: Der Alltag ist hiermit raus.
00:31:12: Das Ding des Jahres ist wir befinden uns im gleichen Längengrad also wir hatten keine Zeitbeschiebungen.
00:31:18: Was sollt ihr dagegen sprechen?
00:31:19: Wir sind dabei.
00:31:20: Ja, ich bin so halbjährlich.
00:31:23: Also hier Sommer und dort Sommer sprich was lieb ist, das ist unfassbar.
00:31:28: Schöne Vorstellung!
00:31:31: Ich würde mit diesem Bild jetzt gerne abschließen.
00:31:35: Das sehen wir uns jetzt alle einfach mal.
00:31:37: So in zwanzig Jahren ... Ich würde gerne weil Ich weiß nicht, ob ihr's hört.
00:31:44: Aber Sabrina kann ja auch richtig lustig sein und was wir schon alles von
00:31:50: ihr erleben
00:31:52: können!
00:31:52: Also ich muss
00:31:53: jetzt mal irgendwie versuchen...
00:31:57: Ich muss doch jetzt von diesen krassen Geschichten und Erfahrungen irgendwie den Bogen spannen zu Humor.
00:32:02: Das geht nicht!
00:32:03: Nein, also wir lachen auch viel natürlich mit dir und im Vorfeld haben wir uns Gedanken gemacht was für Anekdoten wir vielleicht hier mal preisgeben könnten?
00:32:13: Und wir haben uns jetzt also überlegt wie würden mal zwei wir oder ich gucken mal zwei Anek-Doten erzählen.
00:32:20: dann lassen wir es kurz wirken und ihr liebe Leute ihr könnt mal mitraten welche davon ist war Und welche davon ist falsch.
00:32:27: Also was es wirklich passiert und was nicht?
00:32:31: Also stellt euch vor, Elisabeth ist einkaufen im Lidl und braucht unter anderem Eier und kriegt einen Schreianfall weil sie schon alle Regale ausgeräumt hat, weil sie keine braunen Eier gefunden hat.
00:32:48: Es waren nur weiße Eier im Regal, sie hat schon alles ausgeräumt und die Verkäuferin gefragt und hat dort rumgeschrieben wo sind die braunen Eier?
00:32:57: Das muss man kurz wirken lassen.
00:32:59: Definitiv!
00:33:00: So ich bin gespannt was ihr denkt.
00:33:03: denn jetzt kommt die zweite Geschichte und zwar hingen Elisabeth vor noch nicht allzu langer Zeit stundenlang wenn ich sogar fast einen ganzen Tag in der Warteschleife bei Eventem.
00:33:17: Sie wollte unbedingt, sie konnte auch Tage vorher nicht schlafen, Karten für das Taylor Swift-Konzert kaufen.
00:33:25: Das waren die beiden Geschichten!
00:33:26: Jetzt könnt ihr ja mal kurz überlegen was passt zu Elisabeth und was nicht?
00:33:30: Was es war... ...und was ist falsch?
00:33:35: Liebe Elisabet, möchtest du
00:33:36: auflösen?!
00:33:37: Ja, unbedingt ein ganz meditivstes Bedürfnis.
00:33:41: Also um mal von hinten das Feld aufzuräumen.
00:33:44: Taylor Swift ich weiß ich mach mich grad ganz unbelebt ist ungefähr dass Überbewerteste Geschöpfe unter Gottes Sonne.
00:33:52: Ich versteh den Hype überhaupt nicht, jeder Song klingt gleich ... Ich verstehe es absolut überhaupt nicht.
00:33:58: Von daher kann ich niemals bei Eventen in der Warteschleife für ein Taylor Swift-Konzert gehangen haben und ... Für wen
00:34:07: würdest du's sonst tun?
00:34:08: Kurze Nachfrage!
00:34:10: Für niemanden.
00:34:10: Okay.
00:34:11: Also nach jetzigem ... Ja doch,
00:34:13: doch, vor zwei Jahren.
00:34:15: Da hab ich mich fast ... Also praktisch fast in den Ruin getrieben für Adele.
00:34:21: Aber es hat sich gelohnt, das war ein fantastisches Wochenende.
00:34:25: Wir waren beim ersten Konzert ihrer August-Konzerte, zwanzig vierundzwanzig dabei eine Freundin und ich und es war absolut unvergesslich.
00:34:32: also da hab' ich's gemacht ja wie immer als wir Taylor Swift.
00:34:35: Und dass mit den braunen Eiern ist so true!
00:34:39: Das war tatsächlich so, dass ich jede Packung geöffnet habe zur Seite gelegt habe Supermarktmitarbeiter und fragte mich, was ich da machen würde.
00:34:51: Und ich habe gesagt, ich suche mittelbraune Eier, können Sie mir helfen?
00:34:57: Und sie guckte mich verdattelt an und sagte ganz trocken, ich werde es nicht vergessen.
00:35:00: mit denen kann ich heute nicht dienen.
00:35:03: Dann packt ich das alles wieder zurück aber so ist es!
00:35:06: Ich kaufe gar keine Eier wenn ich nur Weiße kriege weil sonst die kriege Schweißausbrüche.
00:35:12: Woher kommt das?
00:35:13: Ich weiß nicht.
00:35:14: Es geht sogar so weit, aber bei braunen Eiern auch.
00:35:18: Die Kuppe muss ab.
00:35:20: Dieser Eiweiß-Kuppe wird geköpft.
00:35:24: Zu viel Eiweiss ist einfach ekelhaft von dem Ei.
00:35:28: Und es ist ganz schwierig für mich zu ertragen, weil ich die mitessen muss und deswegen wird sie geköpt immer.
00:35:35: Aber du kannst auch weißer Eier köpfen!
00:35:37: Ich esse ja keine weißen Eier.
00:35:38: Das Problem wird nachher...
00:35:39: Frau und Maxi, das weiß er nicht!
00:35:42: Also ich weiß natürlich nicht, wenn man mir ein Eiersalat vorsetzt oder eine Rühreihe oder so aus welchen Eiern das gemacht wird.
00:35:49: Das versuche ich dann in meiner Panik zu unterdrücken.
00:35:53: Wenn ich selbst entscheiden kann, kaufe ich nur braune Eier Und die Kuppe muss trotzdem
00:35:57: ab.
00:35:59: Ich finde, dass leitet mich wunderbar zu einer Rundkurzen Ja, knackigen Abschlussrunde über.
00:36:05: Und zwar haben wir ein paar Fragen vorbereitet für dich.
00:36:08: kurz und knackig bitte ans Worten.
00:36:11: Ein Satz!
00:36:12: Ich würde sagen Sabrina fängt mal an.
00:36:14: Hast du eins Blin?
00:36:15: Ja ich reise nie und schlafe nie ohne Europax und Schlafmaske.
00:36:22: Was findet man immer in deinem Kühlschrank?
00:36:24: Sauere Milch weil ich die immer zum Kaffee nehme und dann wird es mir mehr schlecht.
00:36:28: Joghurt und Bern.
00:36:32: Das muss ich erst mal verarbeiten.
00:36:36: Womit kann man dich ärgern?
00:36:37: Glette!
00:36:39: Wie?
00:36:39: Ich hasse Glette, wenn's draußen glatt ist.
00:36:41: Wenn es draußen glatter ist.
00:36:43: Glatte Haare...
00:36:45: Schlitzschulaufen, ich hasse Eishalbe, ich heisse Glette und Kratzen.
00:36:49: Alles was mit gefrorenem Eis zu tun hat, finde ich schon per se Scheiße.
00:36:52: Wohin kann man dir eine Freude machen?
00:36:54: Tulpen
00:36:55: Oh,
00:36:55: also keine Näken.
00:36:56: Das haben wir ja schon gelernt!
00:36:57: Was ist das noch mal bitte?
00:36:58: Keine Nähken, das haben wir schon gelernt.
00:37:00: Ach, Nählken
00:37:00: und Gerberer sind auch
00:37:01: nicht... Guck mal, schreibe ich gerade auf.
00:37:05: Aber die sind schön, die sind in Rosa.
00:37:08: Kleine Anekdote
00:37:10: an euch.
00:37:11: Sabrina hat mir Gerberer mitgebracht,
00:37:13: aber
00:37:13: soll ich dir was sagen?
00:37:15: Das sehe ich jetzt erst, dass das Gerbera sind.
00:37:18: Rote und gelbe Gerberas, viel schlimmer sind Nelken.
00:37:21: Gut, dass wir uns heute kennenlernen!
00:37:23: Ja
00:37:23: genau.
00:37:24: Das nächste Mal gibt es Tulpen auch im Dezember.
00:37:27: Nein, das gibts ja nicht.
00:37:28: Jetzt ist gut, die sind wunderschön.
00:37:31: Ich liebe Rosar ... Gäberer.
00:37:35: Ja, ja...
00:37:37: Jetzt,
00:37:37: ab heute!
00:37:39: Nächste Frage, letzte Frage.
00:37:41: Auf welches Kleidungsstück kannst du nicht verzichten?
00:37:44: Mittlerweile den BH.
00:37:49: Das ist einfach
00:37:50: so.
00:37:51: Also Sport-BH?
00:37:54: Es ist so ... Es ist nicht so, dass es hängt.
00:37:58: Aber ich fühle mich einfach mit BH Wohler.
00:38:00: Früher habe ich auf die Höschen verzichtet als junges dynamisches Wesen wegen dieser Hosen, die man da passte, kein Höschchen.
00:38:08: Low-Waste?
00:38:09: Low-waste!
00:38:09: Trotzdem tangert runter.
00:38:11: Auf gar keinen Fall.
00:38:11: Ich wollte
00:38:12: sofortige
00:38:13: Verfügbarkeit suggerieren und Availability.
00:38:18: Und da hat es nur gestört.
00:38:20: Aber jetzt ist es so, wenn ich mich entscheide ... Ja, woher würde ich mich auch mal für den BH entscheiden?
00:38:25: Wenn ich trage nicht mehr die Hosen als die ich vor... ...vor zwanzig Jahren getragen
00:38:29: habe!
00:38:30: Mit Sixty und Co.
00:38:32: Oh Gott, das muss ich erst einmal verarbeiten.
00:38:34: Darüber muss ich nachdenken.
00:38:36: Das vertiefen wir gleich.
00:38:37: Ich würde nämlich gerne kurz vor Abschluss jetzt oder eigentlich zum Abschluss von dir wissen Gibt es etwas, was wir noch nicht wissen oder was vielleicht noch niemand weiß?
00:38:48: Ich würde mal sagen, vielleicht genau trink meinen Schluck.
00:38:51: Denk mal kurz drüber nach ob es etwas gibt, was du wirklich noch niemanden erzählt hast oder fast niemanden ... Was noch keiner weiß.
00:39:00: Kein Flunkern!
00:39:01: Kein Filter.
00:39:02: raus damit Jetzt!
00:39:04: Ich hatte mit meiner Freundin in einem großen Drogeriemarkt, da war ich zwölf.
00:39:09: Das ist ganz wichtig zu betonen.
00:39:10: Ich war also noch nicht strahtmündig eine Mutprobe gemacht und zwar wäre so viel Beautyprodukte... Oh Gott das hört meine Tochter bestimmt, oh Gott auf jeden Fall was mitgehen lassen.
00:39:23: So natürlich wurden wir erwischt und zur damaligen Zeit, das war Gab es halt keine Handys und nichts, niemand konnte irgendjemand erreichen.
00:39:34: Auf jeden Fall hat mich die Polizei mitgenommen und ich saß in einer Arrestzelle bis mich bei meiner Mutter konnte man wohl nicht erreichen.
00:39:43: Und so kam mein Vater dann und hat mich aus dieser ArrestZelle.
00:39:48: Wir können ihn uns leiblich vorstellen.
00:39:50: Ich hab das Gesicht heute noch vor Augen.
00:39:54: Hat er mich abgeholt?
00:39:58: Musste man für dich irgendwie ... Nee, Kaution gibt's ja hier in Deutschland
00:40:00: nicht.
00:40:01: Nein!
00:40:02: In der Sache war das nur die haben sich da einen gefext.
00:40:04: Ah
00:40:05: ja?
00:40:05: Okay...
00:40:05: Man kannte sich aus anderen Gründen.
00:40:08: Kannte man sich auch den Polizisten und so.
00:40:10: Oh Gott.
00:40:10: Hier guck mal an deine Tochter und so.
00:40:12: auf jeden Fall war das alles hochgradig unangenehm.
00:40:15: ich weiß gar nicht ob es Ich hab' das gar nicht so gecheckt aber für ihn was sehr unangenergenehm Und natürlich war das mir absolut eine Lehre Das kann ich schon mal sagen.
00:40:25: Also, nichts mitgehen lassen aus Drogerien oder Supermärkten oder sonst irgendwas und heutzutage sind die Kameras überall.
00:40:34: Damals war es nur ein beschissener Spiegel irgendwo in der Ecke ... Scheiße!
00:40:40: Und meine Freundin, dass du mit Dingen ist einfach abgehauen.
00:40:43: Das ist ja doch das Schlimmste.
00:40:45: Die haben sie nicht erwischt, die ist einfach gelaufen.
00:40:47: Oha... Ja?
00:40:48: Habt ihr das noch mal ausgewertet hinterher?
00:40:50: Keine
00:40:50: Ahnung aber wir sind nicht mehr befreundet.
00:40:53: Sehr gut, vielleicht klaut die heute noch.
00:40:55: Das glaube ich nicht!
00:40:56: Wir machen hiermit mal einen Aufruf.
00:40:58: Mäh dich mal, glaubst du noch?
00:41:01: Klaust
00:41:02: du noch?
00:41:03: Oder lebst du ... Na ja, gut.
00:41:05: Lassen wir das.
00:41:05: Das ist ein schlechter Abschlusssatz.
00:41:07: Ich würde sagen, wir haben dich gut kennengelernt heute.
00:41:10: Wir haben sie auch
00:41:11: kennengelernt oder?
00:41:12: Du liefst deine Brühe wieder!
00:41:13: Die sind wunderschön so wie sie auch trappiert sind.
00:41:16: Nein, das bleibt jetzt hier.
00:41:17: ich liebe noch mal abschließend.
00:41:18: Ich möchte sagen, ich liebe Rosa
00:41:19: Gerreraunen.
00:41:21: Nächste Matholben.
00:41:24: Wie haben wir Lisa Bett kennen gelernt?
00:41:26: als Küstenkind?
00:41:27: Eigentlich auch immer noch, aber auf jeden Fall auch dort geboren.
00:41:30: Afrika-Herz!
00:41:31: Verwaltungsprofi wieder will und ich glaube wir haben alle aus der Geschichte auch raus gehört dass man sich noch so viel vornehmen kann das das Leben auch manchmal ganz anders läuft als man es sich vorstellt ob nur selbst entscheidend oder auch von außen beeinflusst.
00:41:47: Es kommt oftmals anders als man denkt.
00:41:50: Und es ist trotzdem vielleicht nicht so schlimm, alles hat einen Grund.
00:41:53: Irgendwie sollte das einfach so sein?
00:41:55: Sonst würden wir jetzt hier nicht sitzen, muss man auch dazu sagen ... Dieser Weg hat dich zu uns geführt!
00:42:00: Auf jeden Fall.
00:42:01: Vielleicht noch abschließend an alle Fans da draußen.
00:42:06: Wer loslässt, hat die Hände frei für Neues.
00:42:11: Das lassen wir so stehen.
00:42:12: Sehr,
00:42:12: sehr wahr
00:42:13: und du bist um ein Geheimnis leichter?
00:42:15: unbedingt ja War gar nicht so schlimm.
00:42:20: Hast du gut gemacht?
00:42:22: Wir fanden es auch nicht so schlimm, wir mögen dich immer noch
00:42:24: ... Trotz meiner Diebstahlvergangheit.
00:42:29: Trotz
00:42:29: deiner
00:42:31: kriminellen
00:42:32: Vergangenheit.
00:42:35: In der nächsten Folge wird dann Eni hier auf dem heißen Stuhl sitzen und wir werden sie befragen und sie dadurch ein bisschen mehr kennen lernen.
00:42:45: Und ihr auch!
00:42:46: Auf jeden Fall
00:42:47: freuen uns.
00:42:48: Das macht wach.
00:42:49: Ich bin auch schlaufgerügt!
00:42:50: Ja, es kann nicht so schlimm, kann ich dir sagen.
00:42:52: Also
00:42:53: bis
00:42:53: zum nächsten Mal.
00:42:54: Vielen Dank.
00:42:55: Es war
00:42:55: schön.
00:42:56: Danke auch.
00:42:56: Tschüss.
00:43:05: Ciao.
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